Tempelhof

Alkoholisierter Soldat schlägt Polizisten ins Gesicht

In Tempelhof randalierten fünf betrunkene Soldaten. Ein Zivilfahnder bekam einen Schlag ins Gesicht . Beamte setzten Pfefferspray ein.

Blaulicht

Blaulicht

Foto: Carsten Rehder / dpa

Berlin. In der Nacht zu Freitag ist ein Zvilfahnder bei einer Auseinandersetzung mit einer angetrunkenen Männergruppe durch einen Schlag ins Gesicht verletzt worden. Wie die BZ berichtet, soll es sich bei den Männern um Bundeswehrsoldaten handeln.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge wurden die Beamten gegen 1 Uhr an der Boelckstraße Ecke Bayernring alarmiert. Als die Beamten eintrafen, stellten sie zunächst vier offenbar alkoholisierte Soldaten im Alter von 21, 24, 26 und 27 Jahren an der Kreuzung fest, von denen sich der 24-Jährige unkooperativ, aggressiv und laut verhalten haben soll.

Als sich die Zvilfahnder als Polizisten zu erkennen gaben, wurde einer der Beamten von einem weiteren Mann, der offenbar zu der Gruppe gehörte, von hinten angerempelt. Anschließend soll der 29-Jährige versucht haben, dem Ermittler ins Gesicht zu schlagen. Diesem Angriff konnte der Polizist ausweichen.

Ein zweiter Schlag soll den Fahnder dann am Unterkiefer getroffen haben. Daraufhin setzten zwei Kollegen Reizgas ein, brachten den Angreifer zu Boden und legten ihm Handfesseln an.

Hinzugerufene Rettungssanitäter versorgten den Tatverdächtigen sowie die beiden Beamten, die das Reizgas eingesetzt hatten und selbst davon getroffen worden waren. Anschließend wurde der Festgenommene zur Gefangenensammelstelle gebracht und nach erkennungsdienstlicher Behandlung und Blutentnahme entlassen.