Polizeiakademie

Polizeischüler soll 19-Jährigen mit Waffe bedroht haben

Ein Berliner Polizeischüler soll einen 19-Jährigen am Mittwoch mit einer Waffe bedroht haben. Die Polizeiakademie warf ihn jetzt raus.

Skandalschmiede Polizeiakademie

Schüler der Berliner Polizeiakademie sollen in Spandau herumgegrölt und randaliert haben. Polizeipräsident Klaus Kandt kündigte an, dem Vorfall auf den Grund zu gehen.

Skandalschmiede Polizeiakademie

Beschreibung anzeigen

Berlin. Die Berliner Polizei hat einen Schüler der Polizeiakademie am Donnerstag mit sofortiger Wirkung rausgeschmissen. Der 18-Jähriger soll am Mittwoch gegen 18:15 Uhr einen 19-Jährigen vor einer Schule in Falkensee mit einem waffenähnlichen Gegenstand bedroht haben, teilte die Polizei mit.

Eine ebenfalls anwesende 14-Jährige habe demnach auf den Polizeischüler eingeredet, sodass dieser den Gegenstand wieder eingesteckt und sich entfernt haben soll. Laut Polizei handele es sich bei dem Gegenstand nicht um die Dienstwaffe des 18-Jährigen. Aktuell vernehme die Polizei den Mann, um heraus zu finden, um was es sich bei dem Gegenstand gehandelt habe und woher dieser stammt.

Der Polizeischüler besucht seit Herbst 2016 die Polizeiakademie, derzeit ist er im zweiten Ausbildungsjahr. Es handelt sich bei dem Mann um einen gebürtigen Deutschen. Die genauen Hintergründe des Vorfalls in Falkensee sind noch unklar. Neben dem Strafverfahren, in dem die Polizeiinspektion Havelland ermittelt, sind auch disziplinarrechtliche Untersuchungen bei der Berliner Polizei eingeleitet worden.

Mehr zum Thema:

Die Gerüchte um die Polizeiakademie im Faktencheck

Nach Chaos-Vorwürfen: Polizeiakademie rudert zurück

Unabhängiger Experte soll Polizeischule begutachten

Polizeiakademie: Einzelne Polizei-Azubis sorgen für Probleme