Pariser Platz

1200 Teilnehmer bei Palästinenser-Demo vor US-Botschaft

Vor der Berliner US-Botschaft hatten sich etwa 1200 Palästinenser versammelt. Mehrere Personen wurden nach Rangeleien festgenommen.

Am Freitagnachmittag haben sich vor der US-Botschaft am Pariser Platz mehrere Hundert Menschen versammelt, um gegen die Entscheidung des amerikanischen Präsidenten Donald Trump zu demonstrieren, Jerusalem als Hauptstadt des Staates Israel anzuerkennen.

Teilnehmer der Demo sollen nach ersten Informationen zwei israelische Fahnen verbrannt und Flaggen der islamistischen Hamas und der Fatah gezeigt haben. Gegen 17 Uhr beendete der Veranstalter die Demo, wie eine Polizeisprecherin mitteilte. Die Veranstaltung sei "überwiegend störungsfrei" verlaufen.

Die Polizei forderte die Demonstranten im Anschluss auf, den Pariser Platz zu verlassen. Vereinzelt waren "Allahu akbar"-Rufe zu hören. Die Stimmung war aufgeheizt, vereinzelt kam es zu Prügeleien von Demonstranten untereinander und zu Rangeleien mit der Polizei. Mehrere Personen wurden vorläufig festgenommen. Ein Wasserwerfer am Brandenburger Tor kam nicht zum Einsatz. Gegen 18 Uhr leerte sich der Pariser Platz.

Die Polizei schätzt die Zahl der Teilnehmer auf etwas 1200. 450 Polizisten waren im Einsatz.

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