Ostkreuz

Nach Kinderwagen-Rempler: Mutter bespuckt und geschlagen

Das unbekannte Paar griff die 24-Jährige nach einem harmlosen Kinderwagen-Rempler heftig an. Nun sucht die Bundespolizei nach Zeugen.

Eine S-Bahn am Ostkreuz

Eine S-Bahn am Ostkreuz

Foto: Paul Zinken / dpa

Eine 24-Jährige, die mit ihrem Kind in einem Kinderwagen unterwegs war, ist von einem unbekannten Paar am Bahnhof Ostkreuz bespuckt, beleidigt, getreten und geschlagen worden. Das teilte die Berliner Bundespolizei am Dienstag mit und bat um Zeugenhinweise.

Demnach wollte die Mutter am Montagmorgen gegen 8.55 Uhr am Bahnsteig 6 einen Aufzug nutzen, der allerdings defekt war. Als sie den Aufzug wieder verlassen wollte, touchierte sie mit ihrem Kinderwagen einen anderen Kinderwagen, den ein unbekanntes Paar vor sich herschob.

Darauf spuckte der Mann der 24-Jährigen plötzlich ins Gesicht und trat ihr gegen den Oberschenkel. Seine Begleiterin beschimpft die 24-Jährige und schlug ihr mit der flachen Hand ins Gesicht. Als die Angreifer realisierten, dass Zeugen bereits die Polizei alarmierten, ergriffen sie die Flucht.

Die 24-Jährige aus Spandau erlitt Rötungen im Gesicht und klagte über Schmerzen am Oberschenkel. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung gegen Unbekannt ein und sucht nun nach den beiden Angreifern.

Der unbekannte Mann ist etwa 35 Jahre alt, schlank und etwa 1,75 Meter groß und hat kurze dunkle Haare. Er trug eine helle Jacke und stammt vermutlich aus dem osteuropäischen Raum.

Seine Begleiterin ist ebenfalls etwa 35 Jahre alt, schlank, etwa 1,60 Meter groß und hatte kurze dunkle Haare. Sie trug eine zerrissene blaue Bluse und eine schwarze Strickjacke. Auch die unbekannte Frau stammt vermutlich aus dem osteuropäischen Raum.

Zeugen, die sachdienliche Angaben zur Tat oder den flüchtigen Tätern geben können, werden gebeten, sich bei der Bundespolizei zu melden. Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof unter der Rufnummer 030 / 2977790 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Zudem kann auch die kostenlose Servicenummer der Bundespolizei (0800 / 6 888 000) genutzt werden.

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