Bilder veröffentlicht

Berliner Polizei fahndet nach Spandauer Prügel-Pärchen

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Der Mann und die Frau sollen im September eine 17-Jährige geschlagen und getreten haben.

UPDATE: Erneut konnten zwei tatverdächtige Personen mit Hilfe von Bilder aus einer Überwachungskamera identifiziert werden. Die Kriminalpolizei hatte nach einer Frau und einem Mann gefahndet, die eine 17-Jährige in Spandau geschlagen und getreten haben sollen. Nur einen Tag nachdem die Polizei die Bilder am Mittwoch veröffentlicht hatte, stellten sich die Gesuchten der Polizei.

Eine 16-jährige Jugendliche hat sich nach Polizeiangaben am Donnerstag im Beisein ihrer Eltern auf einem Polizeiabschnitt in Spandau gestellt. Auch ihr 20 Jahre alter Begleiter konnte ermittelt werden.

Das Paar soll am 24. September gegen 19.40 Uhr in der Lieferstraße zwischen einem Einkaufszentrum und dem S-Bahnhof Spandau die 17-Jährige geschlagen und getreten haben. Die Jugendliche wurde durch die Schläge und Tritte am Kopf verletzt. Nach der Tat flüchtete das Duo. Die Berliner Polizei veröffentlichte die Polizei Bilder der Gesuchten.

Die Tat ereignete sich demnach bereits am 24. September gegen 19.40 Uhr in der Lieferstraße zwischen einem Einkaufszentrum und dem S-Bahnhof Spandau. Die 17-Jährige wurde durch Schläge und Tritte am Kopf verletzt. Nach der Tat flüchtete das Duo.

Diskussionen um Öffentlichkeitsfahndungen

In den vergangenen Wochen hatte es immer wieder Diskussionen um Öffentlichkeitsfahndungen der Berliner Polizei gegeben. Scharfe Kritik gab es im Fall des U-Bahn-Treters von Neukölln. Ein Video des Vorfalls in der Neuköllner Hermannstraße wurde erst zur Fahndung freigegeben, nachdem die "Bild"-Zeitung das Video veröffentlicht hatte. Der Täter war schließlich in einem Bus am Zentralen Omnibusbahnhof in Berlin festgenommen worden. Er sitzt in Untersuchungshaft.

Anders verhielt es sich im Falle eines angezündeten Obdachlosen am U-Bahnhof Schönleinstraße. Wenige Stunden nach der Tat am ersten Weihnachtsfeiertag stellte die Polizei Bilder und das Video einer Überwachungskamera zur Verfügung. Kurz darauf stellten sich die Tatverdächtigen. Auch sie sitzen nun in Untersuchungshaft. Beide Fälle hatten bundesweit für Empörung gesorgt.

Update: Die Tatverdächtigen wurden ermittelt, wie die Polizei am 29.12. gegen Mittag mitteilte.

( BM )