Oranienburg

Bombe entschärft: Anwohner kehren in ihre Häuser zurück

In Oranienburg ist eine Bombe aus dem zweiten Weltkrieg entschärft worden. Die Arbeiten waren gegen Mittag beendet.

Die Evakuierungsmaßnahmen in Oranienburg laufen

Die Evakuierungsmaßnahmen in Oranienburg laufen

Foto: Steffen Pletl

Mittwochmittag ist in Oranienburg (Oberhavel) eine Weltkriegsbombe erfolgreich entschärft worden. Etwa 12.000 Anwohner mussten bis 8 Uhr ihre Häuser verlassen. Anschließend wurde laut Stadtverwaltung kontrolliert, ob der Sperrkreis von einem Kilometer rund um den Fundort der Bombe an der Lehnitzstraße geräumt wurde. Gegen 11 Uhr waren die Sicherheitsmaßnahmen abgeschlossen.

Die Entschärfungsarbeiten dauerten drei Stunden. Gegen 14 Uhr wurde der Sperrkreis aufgehoben, die Anwohner kehrten in ihre Häuser zurück. Im Sperrkreis befand sich ein Krankenhaus, ein Altenheim, sieben Kitas und Horte sowie fünf Schulen. Betroffen waren auch Bahnhöfe des S- und Regionalbahnverkehrs.

An der Robert-Koch-Straße hatten zahlreiche Rettungswagen der Johanniter sowie des Roten Kreuzes Position bezogen. In der Innenstadt lief der Berufsverkehr am Vormittag noch normal.

Die Oranienburger seien inzwischen erfahren, wenn es um derartige Maßnahmen gehe. Mehrere Tage im Voraus seien die betreffenden Anwohner über die lokalen Medien informiert worden. Zudem sei am Dienstagabend ein Lautsprecherwagen durch das Gebiet gefahren.

Zur temporären Verlegung von 91 Patienten aus dem Krankenhaus Oranienburg standen 48 Fahrzeuge zur Verfügung. Einige Patienten konnten aufgrund ihres Gesundheitszustandes nicht transportiert werden und verbleiben unter ärztlicher Aufsicht im Krankenhaus.