Nigerianer erstochen

Bluttat am RAW-Gelände spielte sich in der Drogenszene ab

In der Nacht zu Sonnabend wurde in Friedrichshain ein Mann erstochen. Das Motiv ist noch nicht bekannt.

Vor diesem Kiosk brach der Mann zusammen

Vor diesem Kiosk brach der Mann zusammen

Foto: Steffen Pletl / BM

Polizei und Staatsanwaltschaft gehen davon aus, dass der am Rande der Berliner Partymeile RAW-Gelände erstochene Mann zur Drogenszene gehört.

„Die zunächst unbekannte Identität des Mannes ist durch Untersuchungen des Umfelds des RAW-Geländes ermittelt worden“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, am Dienstag. Dabei sei herausgekommen, dass sich alles in der Drogenszene abgespielt habe, so Steltner. Das Motiv für die tödliche Messerattacke sei aber noch nicht bekannt.

Der 46-jährige Nigerianer war in der Nacht zu Samstag kurz vor Mitternacht in der Nähe eines Imbissstandes in der Revaler/Ecke Warschauer Straße zusammengebrochen. Eine Obduktion ergab, dass er an den Folgen einer Stichverletzung im Oberkörper starb. Der Mann hatte keinen festen Wohnsitz in Berlin.