Lichtenberg

Frau randaliert in Zoo-Abteilung und begrapscht Mitarbeiter

In einem Baumarkt hat eine Frau in der Tierabteilung Mitarbeiter und Polizisten attackiert, sie begrapscht und sich selbst entblößt.

Eine 28 Jahre alte Frau hat am Freitagabend in der Kleintierabteilung eines Baumarktes in Hohenschönhausen randaliert, Mitarbeiter beleidigt und begrapscht sowie Polizeibeamte angegriffen.

Mitarbeiter des Baumarktes an der Ferdinand-Schultze-Straße hatten gegen 19.50 Uhr die Polizei alarmiert. Sie gaben an, die Frau bemerkt zu haben, als sie sich vor die Aquarien setzte und hineinstarrte. Eine 26 Jahre alte Mitarbeiterin hätte die Frau gefragt, ob es ihr gut ginge. Die Angesprochene habe daraufhin etwas über kranke und tote Fische gemurmelt und sei immer lauter und aggressiver geworden.

Die Angestellte habe anschließend ihre 58 Jahre alte Chefin hinzugerufen, die die Frau aufforderte, den Baumarkt zu verlassen. Daraufhin sei die Situation eskaliert. Nach Angaben der Angestellten schubste die verwirrt wirkende Frau die 58-Jährige, beleidigte sie und griff ihr an die Brust und an das Gesäß. Auch einen 25-Jährigen berührte die Frau unsittlich und beleidigte ihn.

Als die alarmierte Polizei eintraf, war die 28-Jährige gerade dabei, Gegenstände aus Regalen zu räumen. Außerdem soll sie vor dem Eintreffen noch mehrfach ihre Brüste entblößt, Pflanzen umgestoßen und auf ein Aquarium gespuckt haben.

Polizisten angegriffen

Auf die Aufforderung der Polizisten, das Geschäft zu verlassen, reagierte sie aggressiv und ging auf die beiden Beamten los. Die Polizisten konnten den Attacken ausweichen und die Frau zu Boden bringen. In ihrem Rucksack fanden sie eine Dose mit Cannabis, die beschlagnahmt wurde. In einer Gefangenensammelstelle wurde ihr einige Zeit später Blut abgenommen, da der dringende Verdacht bestand, dass sie Betäubungsmittel konsumiert hatte. Danach wurde sie in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizisten schrieben Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruchs, Beleidigung, Körperverletzung, Widerstands und einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.