AK47-Foto

Mann posiert mit Kalaschnikow - Terror-Razzia in Berlin

Beweissicherung bei einer Razzia (Archivbild)

Beweissicherung bei einer Razzia (Archivbild)

Foto: Monika Skolimowska / dpa

Berliner unter Verdacht: Die Polizei hat Wohnungen in Neukölln und Friedrichshain durchsucht. Sie stellte Waffen und Laptops sicher.

Beamte des Polizeilichen Staatsschutzes haben zusammen mit Spezialeinsatzkräften des Landeskriminalamtes Berlin am Donnerstagmorgen ab 6 Uhr zwei richterliche Durchsuchungsbeschlüsse in Neukölln und Friedrichshain vollstreckt.

Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin hatte diese wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat sowie unerlaubten Waffenbesitzes erwirkt, nachdem Bilder des 28 Jahre alten Tatverdächtigen bekannt geworden waren, die ihn mit verschiedenen Waffen zeigten.

Mann posierte auf Bildern mit AK47

Unter anderem hatte der Mann auf den Bildern allem Anschein nach ein echtes Sturmgewehr des Typs AK 47 in seinen Händen. In diesem Zusammenhang soll der Verdächtige geäußert haben, in Syrien kämpfen zu wollen.

Im Rahmen der Durchsuchungen konnten Beweismittel, u.a. Handys, Laptop, Datenträger, eine geladene Luftdruckwaffe sowie verschiedene Gegenstände, die unter die Verbotsbestimmungen des Waffengesetzes fallen dürften, beschlagnahmt werden. Die gemeinsamen Ermittlungen des Polizeilichen Staatschutzes und der Generalstaatsanwaltschaft dauern an.

( pol )