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In Berlin vermisste Mexikanerin ist wieder da

Seit Sonnabend wurde die 60 Jahre alte Alejandra Huerta vermisst. Sie leidet an Demenz, spricht nur Spanisch und wurde zuletzt am S-Bahnhof Alexanderplatz gesehen. Nun wurde sie gefunden.

Seit dem vergangenen Sonnabend wurde eine 60-jährige Mexikanerin in Berlin vermisst. Eine Freundin der Frau hatte sich am Dienstagvormittag mit der Bitte um Hilfe an die Berliner Morgenpost gewandt. Am frühen Dienstagabend dann die Nachricht: Alejandra H. ist wieder da. Passanten hatten die Frau im Volkspark Friedrichshain erkannt und die Polizei alarmiert. Die Tochter der Frau holte sie dann auf einer Wache ab.

Die 60-Jährige leidet an Demenz, spricht nur Spanisch und wurde seit dem 30. Mai vermisst. "Sie war am frühen Abend gegen 18 Uhr und 18.30 Uhr mit ihrer Tochter auf dem S-Bahnhof Alexanderplatz im dichten Gedränge unterwegs", berichtete die Freundin der Vermissten. "Die Tochter ist in den Zug gestiegen, die Mutter wurde aber durch die Menschenmassen abgedrängt und stieg nicht mit ein."

Die Tochter sei nach einer Station sofort zurück zum Bahnhof Alexanderplatz gefahren und habe dort mehr als drei Stunden den Bahnhof und die nähere Umgebung nach ihrer Mutter abgesucht. Die Tochter meldete daraufhin ihre Mutter bei der Polizei als vermisst.