Pankow

Rechte Randalierer bespucken Wachschutz an Flüchtlingsheim

Vor einer Baustelle in Buch randalieren drei betrunkene Rechtsradikale. Sie brüllen „Sieg Heil“, wollen sich prügeln und werfen mit Bierflaschen. An dem Ort entsteht ein Heim für Flüchtlinge.

Drei unbekannte Männer haben am Montagabend zwei Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes in Buch attackiert und bespuckt. Ihre Firma ist für die Bewachung eines im Bau befindlichen Flüchtlingswohnheimes zuständig.

Gegen 22 Uhr hörten die vier Mitarbeiter im Alter von 25 bis 33 Jahren ein lautes Geschrei an dem Bauzaun. Drei Männer schrien ausländerfeindliche Parolen sowie „Sieg Heil“. Dies wiederholten sie mehrfach und forderten nun die Mitarbeiter auf, vor den Zaun zu kommen, um sich mit ihnen zu schlagen. „Auf die Provokationen nicht eingehend, forderten die Angestellten das Trio auf, den Bereich zu verlassen.“ Das berichtete ein Polizeisprecher am Dienstag.

Daraufhin versuchte einer der Randalierer vergeblich den Zaun zu öffnen und spuckte zwei Wachmänner an. Sein Komplize warf dann eine Bierflasche über den Zaun und traf einen 28-jährigen Mitarbeiter am Ohr. Anschließend rannten die Angreifer davon.

Sie sind der rechtsradikalen Szene zuzuordnen. Am Zaun ließen sie mehrere Flyer zurück. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt die Ermittlungen und fahndet nach den Tätern.