Reinickendorf

Nach Unfall kilometerlanger Stau auf Stadtautobahn A111

Die Stadtautobahn A111 musste am Morgen in Hermsdorf gesperrt werden gesperrt werden. Ein Motorradfahrer war gestürzt. Der Unfall sorgte für einen langen Stau.

Nach einem Verkehrsunfall mit einem Motorradfahrer hat sich am frühen Dienstagmorgen auf der Berliner Stadtautobahn A111 ein kilometerlanger Stau gebildet. Nach Polizeiangaben war ein 17-Jähriger kurz nach 6 Uhr zwischen den Anschlussstellen Stolpe (Kreis Oberhavel) und Schulzendorf offenbar auf regennasser Fahrbahn ins Schlingern geraten und schließlich mit seinem Moped auf die Fahrbahn gestürzt.

Der junge Mann zog sich bei diesem Sturz so schwere Verletzungen zu, dass er von einem Rettungswagen der Feuerwehr zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Der verunglückte 17-Jährige wird dort weiterhin medizinisch betreut, Lebensgefahr besteht nach Angaben der Polizei für ihn jedoch nicht.

Während der Rettungsarbeiten und den Aufräumarbeiten der Feuerwehr sowie der Unfallaufnahme durch die Polizei musste die Autobahnstrecke in Fahrtrichtung Süden in Höhe der Zufahrt Schulzendorfer Straße in Hermsdorf vorübergehend gesperrt werden. Das teilte die Polizei am Dienstag mit.

Tausende Berufspendler aus dem Brandenburger Umland gerieten dadurch in einen langen Stau und kamen zu spät zur Arbeit. Auch Hunderte von Lastkraftwagen auf den Weg in die Bundeshauptstadt steckten fest. Nach Polizeiangaben reichte der unfallbedingte Rückstau nach Richtung Norden in der Spitze bis zur Ausfahrt Hennigsdorf (Kreis Oberhavel) zurück.

Der genaue Hergang des Unfalls wird noch vom Verkehrsermittlungsdienst der Berliner Polizei untersucht. Nach ersten Erkenntnissen war das Motorrad nicht mit einem anderen Fahrzeug zusammengestoßen.