Zu schnell

Tempo 207 – Polizei stoppt 19-Jährigen auf Stadtautobahn

In der Nacht zu Sonnabend hat die Berliner Polizei einen Temposünder auf der Stadtautobahn erwischt. Der 19-Jährige war mit seinem Mercedes mit 207 Stundenkilometern unterwegs - 120 zu viel.

Die Berliner Stadtautobahn wird in den Nachtstunden immer häufiger zur Rennstrecke für unverbesserliche Raser. Auch in der Nacht zu Sonnabend war wieder ein Autofahrer unterwegs, der den zur Nachtzeit eher geringen Verkehrsfluss nutzte, um die Leistungsfähigkeit seines Mercedes zu testen.

Neben dem gerade einmal 19 Jahre alten Raser waren allerdings auch Beamte des Verkehrsdienstes der Polizei in einem Zivilfahrzeug unterwegs. Deren Geschwindigkeitsmessung ergab für den Mercedes-Fahrer einen Wert von 207 Kilometern pro Stunde. Erlaubt sind auf dem Teilstück zwischen der Anschlussstelle Beusselstraße und dem Funkturm lediglich 80 – der Fahrer war also mehr als 120 Kilometer pro Stunde zu schnell.

Wie ein Polizeisprecher am Sonnabend mitteilte, fuhren die Beamten des Verkehrsdienstes in der Nacht zuvor längere Zeit hinter dem Mercedes des 19-Jährigen her. Dabei ermittelten sie teilweise gar eine gefahrene Geschwindigkeit von 220 Stundenkilometern. Nach Abzug der Messtoleranz ergab sich schließlich die „vorwerfbare Geschwindigkeit“ von 207 Kilometern pro Stunde.

Den jungen Mercedes-Fahrer erwartet jetzt ein Bußgeld von 680 Euro. Dazu kommen ein Fahrverbot von mindestens drei Monaten und zwei Punkte in Flensburg. Überprüfungen der Personalien ergaben zudem, dass der 19-Jährige in der Nacht zu Sonnabend offenbar nicht das erste Mal als Verkehrsrowdy aufgefallen ist.

( hhn )