Karlshorst

NPD stört Gedenkfeier zum Kriegsende

Das Fest des Deutsch-Russischen Museums zur Erinnerung an das Ende des Zweiten Weltkrieges ist am Mittwochabend in Berlin durch eine NPD-Kundgebung überschattet worden.

Wie die Polizei bestätigte, hatten sich rund 30 Anhänger der rechtsextremen Partei vor dem Gebäude in Karlshorst versammelt, in dem Vertreter des NS-Regimes im Mai 1945 die Kapitulationsurkunde unterzeichnet hatten.

Das vom Bund und der russischen Regierung getragene Haus sprach von einer empfindlichen Störung des Museumsfestes, zu dem jährlich internationale Gäste anreisen, darunter Zeitzeugen, Veteranen und Opfer des Nationalsozialismus. Gegen die NPD-Kundgebung habe sich spontaner, lautstarker Protest von etwa ebenso viel Menschen gebildet, so die Berliner Polizei. Zu Zwischenfällen sei es nicht gekommen.