Brandenburg

Erstmals weniger als 200 Verkehrstote gezählt

Auf Brandenburgs Straßen sind im vergangenen Jahr erstmals weniger als 200 Menschen ums Leben gekommen. Insgesamt starben 192 Menschen und 10.299 wurden verletzt, teilte Innenminister Dietmar Woidke (SPD) am Montag in Potsdam mit. Damit habe das Land trotz des schweren Reisebusunfalls im September 2010 mit 14 Toten das EU-Ziel von 200 erreicht, die Anzahl der Verkehrstoten mindestens zu halbieren. Vor zehn Jahren waren noch mehr als doppelt so viele Menschen (425) bei Verkehrsunfällen gestorben. Im bundesweiten Vergleich ist das Risiko, in Brandenburg bei einem Unfall zu sterben, aber sehr hoch. Woidke will darum Tempolimits und scharfe Kontrollen.