Golfgeflüster

Und ewig lockt der Driver

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Petra Götze
Kai Warnecke, Carsten Jung, Klaus Wowereit und Dieter Blümmel (v.l.)

Kai Warnecke, Carsten Jung, Klaus Wowereit und Dieter Blümmel (v.l.)

Foto: Laura Blümmel

Beim Immobilien Golf-Cup in Stolper Heide traf sich die Wohnungswirtschaft von Berlin und Brandenburg

Wer in Berlin mit Immobilien zu tun hat und Golf spielt, war am vergangenen Freitag zu Gast im Golfclub Stolper Heide. Dieter Blümmel, Verleger der Zeitschrift Grundeigentum, hatte zusammen mit dem Landesverband Freier Wohnungsunternehmen und dem Ring Deutscher Makler zum 18. Immobilien-Golf-Cup Berlin-Brandenburg geladen.

Dank zahlreicher Sponsoren bekam jeder Teilnehmer als Tee-Geschenk mehr als ein Dutzend Golfbälle. Die zusätzliche „Munition“ war auch sehr willkommen für die Runde auf dem Ostplatz: an den Bahnen mit schilfgesäumten Teichen beobachteten Graureiher in aller Ruhe die mehr oder weniger erfolgreichen Versuche der Golfer, das Wasser zu überwinden.

Eine Ballangel als Trostpreis

Nicht ohne Grund wird bei dem Turnier auch immer ein Seepferdchen-Preis ausgelobt, für denjenigen, der die meisten Bälle versenkt. In diesem Jahr ging der Trost-Preis, eine Ballangel, an Christoph Holzwarth für elf Wasserbälle.

In meinem Flight mit drei Herren wurde häufig abseits der Fairways gespielt. Im dichten Gestrüpp und kniehohem Gras war es allerdings schwer, die Bälle wiederzufinden - jedenfalls in der laut Regel dafür vorgesehenen Zeit von drei Minuten. Sicherheitshalber wurden jeweils provisorische Bälle geschlagen, aber man(n) könnte den Driver ja auch stecken lassen und ein Eisen oder kleineres Holz nehmen… Für den guten Score entscheidend war sowieso das richtige Gefühl beim Putten auf den sehr schnellen Grüns.

Zur Freude von Malermeister Günther Marotzke wurde sein Sohn Nicola Marc Dritter in seiner Spielklasse, Berlins Ex-Regierender Klaus Wowereit freute sich unter den ersten zehn gelandet zu sein. Brutto-Sieger und damit bester Spieler des Turniers wurde Jann-Henry Rygol (Handicap 4,4) mit 85 Schlägen.

„Eigentlich ist das Handicap-System beim Golf auch ein gutes Gesellschaftsmodell. Jeder hat die Chance, nach seinen Fähigkeiten erfolgreich zu sein aber es gibt eben auch die absolut Besten“, meinte Gastgeber Dieter Blümmel, der dem Sieger eine Kiste Rotwein überreichte.

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