GNTM

Friedrichstadt-Palast beim „Germany’s next Topmodel“-Finale

50 Künstler der „Vivid Grand Show“ eröffnen die Show von Topmodel Heidi Klum.

Die „Vivid Grand Show“ pausiert derzeit wegen der Coronakrise.

Die „Vivid Grand Show“ pausiert derzeit wegen der Coronakrise.

Foto: Brinkhoff-Moegenburg

Das Bühnenensemble des Friedrichstadt-Palastes kann endlich wieder auftreten – zumindest einmal: Mehr als 50 Künstlerinnen und Künstler der „Vivid Grand Show“ eröffnen das Finale von „Germany’s next Topmodel“ am 21. Mai in Adlershof. ProSieben überträgt die Sendung ab 20.15 Uhr live.

Heidi Klum ist dieses Jahr erstmals nicht persönlich anwesend. Grund sind die Reisebeschränkungen wegen des Coronavirus’. „Dieses Jahr ist bei ‚Germany’s next Topmodel‘ alles ­etwas anders“, so die 46-Jährige in einer Mitteilung. „Ich entschuldige mich – ich kann leider nicht nach Berlin reisen. Daher mussten wir uns etwas anderes überlegen, um trotz der Pandemie ein spannendes und unterhaltsames Finale für meine Finalistinnen und für die Fans von GNTM auf die Beine zu stellen. Ich werde live aus Los Angeles meine Siegerin küren.“ Sie sei dennoch sicher: „Das wird wieder ein sehr besonderer Moment.“

Finale wird live aus Adlershof gesendet – ohne Publikum

Das Finale von GNTM steht ganz im Zeichen der Coronakrise: ProSieben sendet aus einem klassischen Fernsehstudio. „Ohne Publikum, mit Sicherheitsabstand und mit einem verkleinerten Produktionsteam“, wie der Sender betonte. Der Auftritt stellt in Zeiten von Social Distancing auch für das Ensemble des Friedrichstadt-Palastes eine organisa­torische Herausforderung dar. Um die empfohlenen Arbeitsschutzstandards des Bundes und der Berliner Gesundheitsbehörden einzuhalten, wird das Ensemble nach definierten Vorgaben proben, trainieren und auftreten.

Erst vor gut einer Woche konnte das 60-köpfige Ballettensemble nach sieben Wochen das Training unter neuen Vorzeichen wieder im Palast aufnehmen. Durch eine Sondergenehmigung trainieren maximal neun Tänzerinnen und Tänzer gleichzeitig im Ballettsaal, das Ballettensemble ist in insgesamt sechs Gruppen eingeteilt. Auch die Proben finden in unterschiedlichen Sälen beziehungsweise mit ausgewählten Gruppen auf der Bühne statt. Hier werden die Abstands- und Hygieneregelungen ebenfalls eingehalten.

Friedrichstadt-Palast bleibt bis 31. August geschlossen

Berlins – in normalen Zeiten – meistbesuchte Bühne bleibt aufgrund des pan­demiebedingten Vorstellungsausfalls bis mindestens 31. August geschlossen, das Ensemble erhält nun aber einmalig die lang ersehnte Chance für den großen Auftritt. Mehr als die Hälfte des sonst über 100-köpfigen Bühnenensembles der „Vivid Grand Show“ tritt im Finale der erfolgreichen Castingshow „Germany’s next Topmodel“ auf, das aus Sicherheitsgründen dieses Jahr ohne Publikum stattfinden wird.

Die „Vivid Grand Show“ bescherte dem Friedrichstadt-Palast 2019 mit knapp 550.000 Gästen das erfolgreichste Jahr seiner 100-jährigen Bühnengeschichte, ist allerdings auch die kostspieligste Produktion in der Geschichte des Friedrichstadt-Palastes. Seit der Schließung am 11. März wurden rund 70.000 bereits verkaufte Tickets erstattet. Die Laufzeit der Produktion wurde bis Sommer 2021 verlängert.

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