Berliner CDU

Diepgen-Preis wird erstmals verliehen

Die mit insgesamt 5000 Euro dotierte Auszeichnung ging unter anderem an den Reinickendorfer Verein „Rabauke“.

Eberhard Diepgen, Sabine Bergmann-Pohl, Preisträgerin Marie-Catherine Freifrau Heereman (Malteser), Preisträger Stefan Valentin und Kerstin Köppen („Rabauke“) mit Monika Grütters (v.l.).

Eberhard Diepgen, Sabine Bergmann-Pohl, Preisträgerin Marie-Catherine Freifrau Heereman (Malteser), Preisträger Stefan Valentin und Kerstin Köppen („Rabauke“) mit Monika Grütters (v.l.).

Foto: DAVIDS/Christina Kratsch

Berlin. Die Berliner CDU hat am Montagabend erstmals den Eberhard-Diepgen-Preis verliehen. Die mit insgesamt 5000 Euro dotierte Auszeichnung ging an den Reinickendorfer Verein „Rabauke“ und an den ehrenamtlichen Besuchsdienst der Hilfsorganisation Malteser. Namensgeber der Ehrung ist der ehemalige Regierende Bürgermeister Berlins und Ehrenvorsitzende der Christdemokraten in der Hauptstadt, Eberhard Diepgen.

An der Verleihung im Schloss Friedrichsfelde nahmen unter anderem die CDU-Landesvorsitzende Monika Grütters, CDU-Fraktionschef Burkard Dregger, Immobilien-Manager Michael Schürer sowie Berlins Zoo-Direktor Andreas Knieriem teil. Auch Diepgen zählte zu den Gästen. Mit dem Preis würdigt die CDU Initiativen, die sich um den sozialen Zusammenhalt verdient machen. „Ohne ehrenamtliches Engagement wäre Berlin nicht das, was es ist und was es auch sein muss“, sagte Monika Grütters zur Eröffnung.

Den mit 4000 Euro dotierten Hauptpreis erhielt „Rabauke“. Seit 2007 setzt sich der Verein für Familien ein und hilft überforderten Eltern. Der mit 1000 Euro dotierte Anerkennungspreis ging an den Besucherdienst der Malteser Berlin. Die Organisation betreibt zum Beispiel einen Anrufservice für einsame Senioren. Die Malteser besuchen zudem alte Menschen in Heimen und Hospizen. 2017 führten die 46 ehrenamtlichen Mitarbeiter 2200 Besuche durch.

„Wir haben gezielt zwei Initiativen ausgewählt, die in der öffentlichen Wahrnehmung kaum präsent sind“, sagte die Jury-Vorsitzende Sabine Bergmann-Pohl: „Uns war es wichtig, diesen Menschen, die sich kontinuierlich mit viel privatem Engagement still, bescheiden, ohne große öffentliche Unterstützung für ihre Mitmenschen einsetzen, unsere Anerkennung auszusprechen.“