Berliner Sänger

Adel Tawil bei Unfall nur knapp dem Tod entkommen

 Sänger Adel Tawil

Sänger Adel Tawil

Foto: Markus Scholz / dpa

Nach dem Unfall im Sommer hatte der Sänger seine Tour absagen müssen. Im Soho-House erzählt er von den dramatischen Stunden.

Der Berliner Sänger Adel Tawil ist bei einem Unfall im vergangenen Sommer nur knapp dem Tod entkommen. Tawil hatte sich im Juli 2016 am Halswirbel verletzt und daraufhin seine Tour abgesagt. Bei der Vorstellung seines neuen Albums am Donnerstagabend im Soho-House an der Torstraße hat er über das dramatische Unglück berichtet.

Tawil war im Ägypten-Urlaub in einen Swimming-Pool gesprungen und dabei mit seinem Kopf auf den Boden des Beckens geprallt. Die Diagnose: ein vierfacher Bruch des ersten Halswirbels. Eine solche Verletzung endet häufig tödlich oder führt zu schweren Lähmungen.

Nachdem er in einem ägyptischen Krankenhaus geröntgt wurde, wurde Tawil auf einer Liege fixiert und dann nach Berlin geflogen. Dort wurde er von Spezialisten der Charité behandelt.

„Allein die Tatsache, dass ich noch lebe, ist schon das Entkorken einer Flasche Schaumwein wert“, sagt Adel Tawil nun. Die Verkaufszahlen des neuen Albums würden da fast zur Nebensache.

Einige Tage nach dem Unfall veröffentlichte Tawil bei Instagram ein Röntgenbild seiner Verletzung.

Bei Facebook veröffentlichte er zu der Zeit ein Foto, das ihn mit Halskrause zeigt:

Derzeit arbeitet Tawil an seinem zweiten Soloalbum, das "So schön anders" heißen und im Frühjahr erscheinen soll. Einen ersten Song aus dem neuen Album hatte er kurz nach dem Anschlag am Breitscheidplatz in einer Akustik-Fassung mit Klavierbegleitung ins Netz gestellt.

( BM/as )

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