„Passengers“

Jennifer Lawrence: Weihnachten ist da, um sich zu betrinken

Jennifer Lawrence und Chris Pratt stellen in Berlin ihren Film „Passengers“ vor. Beim Dreh mussten sie einfach beste Freunde werden.

Jennifer Lawrence und Chris Pratt bei ihrer Pressekonferenz im „Adlon“

Jennifer Lawrence und Chris Pratt bei ihrer Pressekonferenz im „Adlon“

Foto: Jörg Carstensen / Jödpa

„Ich hätte es schlimmer treffen können“, so das Fazit von Chris Pratt nach vier Monaten am Stück mit 16 Stunden täglich in der Gesellschaft von Jennifer Lawrence – Pool- und komplett unbekleidete Sexszenen inklusive. Ende 2015 standen die beiden US-Schauspieler in den Pinewood Studios in Atlanta für den Science-Fiction-Film „Passengers“ vor der Kamera. Am Freitagnachmittag stellten sie ihr Weltraum-Kammerspiel im „Adlon“ am Brandenburger Tor vor.

Lawrence und Pratt bestreiten fast den kompletten Film allein. Versetzt in einen künstlichen Schlaf sind 5.000 Menschen, darunter die Journalistin Aurora Lane und der Maschinenbauingenieur Jim Preston, auf der „Starship Avalon“ auf dem Weg zu dem Planeten Homestead II, um dort eine Kolonie der Erde zu gründen. Durch eine Störung am Raumschiff wachen die beiden jedoch 90 Jahre zu früh wieder auf und sind fortan auf sich gestellt. „Der Regisseur Morten Tyldum ist ein Perfektionist. Wir arbeiteten also rund um die Uhr“, so Chris Pratt über die Dreharbeiten. Manchmal habe er stundenlang an Seilen von der Decke gehangen und geschwitzt, um Schwerelosigkeit zu simulieren. „Und dazu dann diese Frau, die einem wirklich ganz ungefiltert alles von sich erzählt. Wir hatten keine Wahl, als sehr schnell beste Freunde zu werden.“

"Ich hatte mit ihm jeden Tag den besten Tag meines Lebens“

Dass die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern auch über ein Jahr später noch stimmt, merkt man auch bei der gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin. „Sie ist ziemlich spektakulär“, lobt Pratt die Schauspielkünste seiner Kollegen. „Chris ist wunderbar, er bringt mich immer zum Lachen. Ich hatte mit ihm jeden Tag den besten Tag meines Lebens“, so Lawrence. Wenn sie es sich aussuchen könne, dann sei ein Leben mit nur einem einzigen Menschen auf einem Raumschiff natürlich nicht Plan A – nicht einmal mit Pratt. „Sich niemals eine Auszeit von seinem Partner nehmen zu können, das stelle ich mir ziemlich furchtbar vor.“

Dabei scheint der 26-Jähirgen aktuell ganz und gar nicht nach Abstand zu sein. Anfang November wurde sie in New York küssend und händchenhaltend mit dem „Black Swan“-Regisseur Darren Aronofsky gesichtet. In Madrid trug sie am Mittwoch sogar einen auffällig funkelnden Ring. Eine Verlobung wurde von einer Sprecherin jedoch bereits dementiert. Chris Pratt hingegen ist seit 2009 mit seiner Kollegin Anna Faris verheiratet, 2012 kam der gemeinsame Sohn zu Welt.

Kinostart von „Passengers“ in Deutschland

In Deutschland startet der Film am 5. Januar in den Kinos, in den USA bereits am 21. Dezember. Unentspannte Weihnachten werde sie in Erwartung der Einspielergebnisse am Startwochenende jedoch nicht verbringen, so Lawrence. Sie freue sich, ihre Neffen zu Hause in Kentucky zu sehen, „der Film ist das letzte, woran ich dann denke“. Dafür sei Weihnachten schließlich nicht da, so die Schauspielerin: „Weihnachten ist dafür da, sich zu betrinken und sich mit seiner Mutter zu streiten.“

Mehr zum Thema:

Jennifer Lawrence gibt sich kämpferisch

Die T-Frage: Wie US-Promis zu Donald Trump stehen

© Berliner Morgenpost 2018 – Alle Rechte vorbehalten.