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Rhea Harder ist eine Berlinerin in Hamburg

Es passte einfach „wie Arsch auf Eimer“. Kurz und knapp und unverblümt bringt Rhea Harder auf den Punkt, wie das damals so war – beim Casting mit ihrem Kollegen Frank Vockroth für „Notruf Hafenkante“. Wenn sie beim Interview richtig loslegt, nimmt die Berlinerin kein Blatt vor den Mund. Seit Anfang an gehört die 40-Jährige zum Team der ZDF-Serie, hatte bereits in der ersten Folge Anfang 2007 ihren Auftritt als Polizistin Franziska Jung. Vielen Serienfans dürfte sie da schon bekannt gewesen sein: Vor Franzi war sie Valerie in „Alles außer Sex“, für drei Staffeln Sarah in „Berlin, Berlin“ und für mehrere Jahre „Flo Spira“ in „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“.

Am 15. September beginnt die elfte Staffel „Notruf Hafenkante“. Die Sorge, wenn die Zusage für den Dreh neuer Folgen noch aussteht, kennt Harder. „Dann werden alle unruhig, bei mir setzt das aber immer relativ spät ein, weil ich gar nicht so viel darüber nachdenke, sondern mich immer eher treiben lasse.“ Ihr Kollege Vockroth, mit dem sie vor beinahe zehn Jahren startete, blieb nur bis zur dritten Staffel dabei. Rhea Harder legte für ihre Kinder – Moritz ist zwölf, Bruno sechs und Leni-Ava zwei Jahre alt – bereits mehrere „Hafenkante“-Pausen ein. Vorher wurde ihre wachsende Familie in ihre Rollen eingebunden. In „Berlin, Berlin“ etwa wurde zuerst ihre Schwangerschaft mit Moritz integriert, dann Moritz selbst.

In den Serienpausen nimmt sich die Schauspielerin, die auch als Gaby in den „TKKG“-Hörspielen mitwirkt, Zeit für andere Projekte. Durch die Serienarbeit sei sie es gewohnt, schnell zu arbeiten und sich perfekt vorzubereiten. „Das ist meine Arbeit. Punkt. Aus. Ende“, sagt sie. Für Rhea Harder ist klar: „Das gehört einfach zum Handwerk. Ein Bäcker muss auch wissen, wie viel Hefe er in den Teig macht.“

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