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Zwei Weltmeister im Schach feiern Premiere in Berlin

Was haben „Star Wars“, „Harry Potter“, und „Star Trek“ gemeinsam? In all diesen Filmen wird Schach gespielt. Genau wie von 500 Millionen Menschen weltweit und vom 10. bis 14. Oktober auf höchstem Niveau in der Bolle Molkerei in Moabit bei der Weltmeisterschaft im „Blitz- und Schnellschach“ mit dem amtierenden Weltmeister und Model Magnus Carlsen.

Der 24-Jährige aus Norwegen war auch dabei, als am Freitagabend anlässlich des Schach-Events im Kino International an der Karl-Marx-Allee die Europa-Premiere eines weiteren Films mit Schach-Bezug gefeiert wurde. Tobey Maguire, der selbst nicht gekommen war, spielt in „Pawn Sacrifice“ den 2008 verstorbenen US-Schachspieler Bobby Fisher, dessen Gewinn des Weltmeistertitels gegen den Russen Boris Spassky 1972 als „Match des Jahrhunderts“ in die Geschichte einging. In weiteren Rollen sind Liev Schreiber und Peter Sarsgaard zu sehen. Ein Premierengast, der den Film nicht nur anschaute, sondern dessen Geschichte selbst erlebt hat, war Boris Spassky persönlich.

„Pawn Sacrifice“ feierte seine Weltpremiere bereits 2014 auf dem Toronto International Film Festival. In den USA kam der Film im September diesen Jahres in die Kinos, die deutschen Zuschauer müssen noch bis Mai 2016 warten. Bereits in den Genuss der Originalversion kamen am Freitag Gäste wie die Schauspielerin Annabelle Mandeng, Tenor Tobey Wilson und Designerin Nanna Kuckuck.

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