Aktion

Dieter Hallervorden und Hardy Krüger gegen rechte Gewalt

Die Schauspieler Dieter Hallervorden und Hardy Krüger engagieren sich gegen Rechts. Bei einem Termin mit Klaus Wowereit im Roten Rathaus forderten sie die Menschen auf, zur Europawahl zu gehen.

Foto: Britta Pedersen / dpa

Kurz vor der Europawahl haben die Schauspieler Dieter Hallervorden und Hardy Krüger im Roten Rathaus einen Appell an die Berliner gerichtet, mit ihrer Stimme ein wichtiges Zeichen gegen Rechts zu setzen. Die rechtsextremen Parteien würden zu seinem Entsetzen immer zahlreicher werden, sagte Hardy Krüger. So bestehe auch die Gefahr, dass sie ins Europaparlament einziehen könnten. „Ich bin sehr besorgt, wenn die sich vereinen“, sagte der Schauspieler. Deshalb fordere er die Menschen auf, diese Parteien nicht zu wählen.

Berlin ist bereits die dritte Station auf der Rathaus-Tour der beiden Prominenten. Zuvor waren sie in Köln und Hamburg, jetzt folgen Stuttgart, Dortmund und Leipzig. Hallervorden und Krüger engagieren sich in dem Projekt „Gemeinsam gegen rechte Gewalt“, das sie derzeit in Auftaktveranstaltungen in den großen Städten präsentieren. Er wolle seine demokratischen Wertvorstellungen den Leuten von der NPD entgegensetzen, begründete Hallervorden sein Engagement.

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Das soll in verschiedenen Aktionen passieren. „Wir müssen jungen Menschen, vor allem Arbeitslosen, in der Freizeit etwas bieten“, sagte Hardy Krüger. So könnten Segelfliegerschulen oder Tanz- und Ballettschulen mit den Jugendlichen kostenlos arbeiten. Noch sei man am Anfang der Ideen. Unterstützt wird das Projekt gegen rechte Gewalt von der Daimler AG, begleitet und beraten von der Amadeu-Antonio-Stiftung.

Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) begrüßt das Projekt. Es sei wichtig, eine Willkommenskultur zu etablieren, er erwarte aber auch von den Menschen, dass sie selbst bereit sind, sich zu integrieren, sagte er bei dem Termin. Alltagsdiskriminierung müsse bekämpft werden. Quelle: kla