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Ausflüge in Berlin ans Wasser - 10 tolle Ziele

| Lesedauer: 7 Minuten
Biotop für Tiere und Pflanzen – und ein Ort, an dem Städter zur Ruhe kommen können: die Seenkette bei Caputh im Südwesten Berlins.

Biotop für Tiere und Pflanzen – und ein Ort, an dem Städter zur Ruhe kommen können: die Seenkette bei Caputh im Südwesten Berlins.

Foto: Reto Klar

Ausflüge in Berlin kann man perfekt auch ans Wasser machen, es gibt viele Seen und natürlich auch Flüsse. 10 tolle Ausflugsziele.

Berlin. Wohin in Berlin und Brandenburg am Wochenende? Berlin und das Brandenburger Umland bieten unzählige Ausflugsziele für Spaziergänger, Wanderer, Radfahrer und Wassersportler.

Zehn Ausflugstipps, wo man Natur hautnah erleben kann und ans Wasser kommt - in der Hauptstadt Berlin und im Umland.

Ausflug mit dem Fahrrad immer an der Havel entlang

Eine Fahrradtour fast wie im Urlaub: Das bietet der Havel-Radweg. Er folgt dem gleichnamigen Gewässer auf knapp 380 Kilometern durch vier Bundesländer und wird beworben als einer der schönsten Flussradwege Deutschlands. Der hier gewählte Abschnitt führt auf etwa 25 Kilometern von Potsdam zur Altstadt Spandau. Die beliebte Wannsee-Fähre F10 ist Teil der Tour. Sie verbindet Wannsee und Kladow. Immer an der Havel entlang: Hier geht es zum Ausflugstipp

Rummelsburger Bucht: Ausflug an die kleine Ostsee Berlins

Zwischen Lichtenberg und Friedrichshain-Kreuzberg liegt die kleine Ostsee Berlins. Möwen kreischen in der Luft, Boote tummeln sich im Wasser, am Ufer flanieren Spaziergänger. Der Rummelsburger See wird von den meisten Berlinern „Rummelsburger Bucht“ oder nur „Bucht“ genannt. Mit dem Boot gibt es auf dem Wasser einiges zu entdecken, aber auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad an Land. Stärkung gefällig? Kein Problem. Hier gibt es die Wahl zwischen Biergarten, Crêperie, Eisdiele und gemütlichen Restaurants. Rummelsburger Bucht: Von wegen „still ruht der See“: Hier geht es zum Ausflugstipp

Teufelssee: Ein See mitten im Grunewald

Wer sich inmitten der Natur erfrischen möchte, umgeben vom Grunewald mit seinen Hainen aus Kiefern, Birken und Ahorn, hat es auch zu Fuß und mit der S-Bahn nicht weit zum Teufelssee. Schon ein kurzer Tauchgang bringt himmlische Abkühlung. So verwundert es nicht, dass Geografen den Teufels- auch Himmelssee nennen. Fantastisch sind auch die verschlungenen Wanderwege rund um den See. Wer Glück hat, kann Wildschweine, Füchse und Rehe bei der Nahrungssuche beobachten. Auch sportliche Herausforderungen bietet dieser Flecken Berlins. Der Teufelssee - Ein See wie vom Himmel gefallen: Hier geht es zum Ausflugstipp

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Müggelsee: Zu Besuch an der Riviera des Ostens

Traumhafte Sonnenuntergänge, Wassersport, ein Strandbad mit Ost-Charme – dafür lieben die Berliner den Müggelsee. Die schicke Flaniermeile Bölschestraße, auch Ku’damm des Ostens genannt, führt entlang liebevoll sanierter Altbauten an den Müggelseedamm. Überquert man ihn, gelangt man zur Uferpromenade. Hier kommt Hafenfeeling auf, mit Motorbooten, einer Hafenbar und einem wunderbaren Seeblick auf die gegenüberliegenden Müggelberge. Geliebter Müggelsee - ein Ausflug an Berlins Riviera: Hier geht es zum Ausflugstipp

Liepnitzsee: Zeitreise zum Traumstrand nördlich von Berlin

Acht Kilometer nördlich der Stadtgrenze liegt ein alter Sehnsuchtsort der Berliner: der Liepnitzsee. Allein die Beschreibung des Waldsees in Brandenburg steckt voller Mythen. Türkisfarben soll sein Wasser sein und so klar, dass man metertief hineinblicken kann. Führende Parteigenossen sollen in der DDR ganze Abschnitte des Ufers für sich gepachtet haben. Eine Entdeckungsreise auf der Suche nach einem viel besungenen Paradies. Zeitreise zum Traumstrand am Liepnitzsee: Hier geht es zum Ausflugstipp

Brandenburg/Havel: Die Stadt der sieben Seen

Brandenburg an der Havel ist ein Geheimtipp unter den Ausflugszielen. Die Stadt hat etwas Paradiesisches. Wasser, so weit das Auge reicht und überall grüne, blühende Pflanzen und Bäume. Hausboote und Kanus schippern über die Havel, Wellen plätschern an den insgesamt sieben Seen im Stadtgebiet. Gerade mal eine gute Stunde liegt die kleine Stadt an der Havel von Berlin entfernt. Dennoch ist sie für viele Hauptstädter eher ein Geheimtipp. Nicht nur mit dem Boot, auch mit dem Fahrrad lässt sich die Stadt Brandenburg bestens erkunden. Brandenburg an der Havel - die Stadt der sieben Seen: Hier geht es zum Ausflugstipp

Schiffshebewerk Niederfinow: Mit dem Kanu im „Fahrstuhl“

Bei Oderberg kann man über die Oder paddeln und sich im alten Schiffshebewerk bei Niederfinow in die Höhe tragen lassen. Natürlich kann man das historische Schiffshebewerk auch einfach nur besichtigen. An Wochentagen darf man ohne Führung aufs Gelände und die Aussichtsplattform. Beliebt ist aber auch die Oma-Opa-Enkel-Tour: Jeden Mittwoch ab 13.30 Uhr können Großeltern mit ihren Enkelkindern eine geführte Tour durchs Hebewerk machen. An der Lieper Brücke warten Kaffee und Kuchen. Paddeln und das Schiffshebewerk Niederfinow erkunden: Hier geht es zum Ausflugstipp

Schwielowsee: Verwunschene Wasserlandschaft

Auf dieser etwa zehn Kilometer langen Tour lernen Ausflügler gleich fünf Seen kennen. Die Wanderung führt am Caputher See vorbei zum Großen und Kleinen Lienewitzsee und über den Schwielowsee und Templiner See zurück nach Caputh. Es geht durch den Wald und an den Seeufern entlang. Meistens über festgetretene Sandwege, aber auch ein Stück über eine uralte Pflasterstraße, mit Steinen, die schon einige hundert Jahre im Boden liegen. In Caputh angekommen, kann man das Sommerhaus von Albert Einstein oder das Schloss besuchen. Verwunschene Wasserlandschaft am Schwielowsee: Hier geht es zum Ausflugstipp

„25 Teiche“ - Ein Ort für Angler und Gourmets

Die Fischfarm „25 Teiche“ in Rottstock im Südwesten Berlins beliefert Berlins Spitzengastronomie. Berliner Sterneköchinnen und -köche wie Hendrik Otto, Marco Müller, Sonja Frühsammer und Tim Raue ordern bei den Betreibern Susanne und Matthias Engels. Vor Ort können Hobbyfischer selbst ihr Glück versuchen. Genießer sind willkommen: Im Hofladen gibt es zum Beispiel den Räucherteller für zwei Personen (34 Euro), aber auch das Fischbrötchen für 3,50 Euro. Wer über Nacht bleiben möchte, kann sich einen der „Slube-Wohntürme“ mieten. „25 Teiche“ - Ein Ort für Angler und Gourmets. Hier geht es zum Ausflugstipp

Schlaubetal: Wandern durch Canyons und einen Märchenwald

Es gibt Orte in Brandenburg, die hat noch nicht einmal Theodor Fontane besucht. Weder er noch Heine, Goethe oder Tucholsky. Die Rede ist vom romantischen und (noch) unentdeckten Schlaubetal, knapp 100 Kilometer südöstlich von Berlin gelegen. Die Wasserwirtschaft ist das prägende Element der Gegend: Elf Mühlen gibt es. Highlight für Ausflügler ist der 25 km lange Schlaubetal-Wanderweg. Er führt von Müllrose Richtung Süden entlang des wildromantischen Bachlaufs der Schlaube. Gewandert wird über idyllische Waldpfade, man passiert Moore, Naturseen und vier Mühlen. Canyons und ein Märchenwald im Schlaubetal: Hier geht es zum Ausflugstipp

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( BM )