Best of Berlin

Diese 10 Top-Hotels sind auch für Berliner ein Geheimtipp

Cocktails, Wellness, Yoga und Konzerte: In diesen Berliner Hotels können nicht nur Touristen viel erleben.

Die Schwimmhalle im Hotel Oderberger beeindruckt im Neorenaissance-Stil.

Die Schwimmhalle im Hotel Oderberger beeindruckt im Neorenaissance-Stil.

Foto: Hotel Oderberger

Hotels in der Hauptstadt sind natürlich eine wichtige Anlaufstelle für Touristen. Doch auch für Berlinerinnen und Berliner gibt es zahlreiche ­verlockende Angebote: Cocktails und Tee-Zeremonien, Wellness-Behandlungen oder Konzerte in stimmungsvollem Ambiente. Wir stellen zehn Geheimtipps für Einheimische vor.

  • Charlottenburg: Luxuriöser Spa-Bereich im „Waldorf Astoria“
    „Unsere Berliner Gäste schätzen die Ruhe und die Exklusivität“, sagt Maria Ostermann, Spa-Managerin des „Guerlain Spa“. Der Wellness-Bereich im fünften Stock des „Waldorf Astoria“ steht nicht nur Hotelgästen zur Verfügung. Das Day Spa mit wolkenförmigem Pool kann man für 60 Euro besuchen. Bei einigen Massage-­Paketen ist die Spa-Nutzung inbegriffen.

    Guerlain Spa im Waldorf Astoria,­
    Hardenbergstr. 28, tägl. 8–22 Uhr, Tel. 81 40 00 29 50, www.waldorfastoriaberlin.de/guerlain-spa
  • Prenzlauer Berg: Die historische Schwimmhalle ist für alle offen
    30 Jahre lag das Bad im Dornröschenschlaf, bis es Anfang 2016 wiedereröffnet wurde: als Boutique-Hotel mit Restaurant und Schwimmbad. Die Halle beeindruckt im Neorenaissance-Stil, die Wassertemperatur im 20-Meter-Becken beträgt angenehme 27 Grad. Dazu gibt es ein Spa mit finnischer Sauna und Eisbrunnen.
    Hotel Oderberger, Oderberger Str. 57, wechselnde Öffnungszeiten, Eintritt kostet ab 6 Euro/2 Std., Tel. 780 08 97 60, www.hotel-oderberger.berlin
  • Märkisches Viertel: Saunieren im Norden der Stadt
    Mit seiner ägyptisch inspirierten Wellness- und Sauna-Anlage hat sich das Hotel „Rheinsberg am See“ einen Namen gemacht. Das Sauna-­Angebot reicht vom milden „Sanarium“ über eine Trocken- und Aufguss-Sauna bis zum russisch-römischen Dampfbad. Zudem dienen das beheizte Hallenbad und der Whirlpool der Entspannung.
    Hotel Rheinsberg am See, Finsterwalder Str. 64, Mo. 13–22.30 Uhr (Damen), Di.–Fr. 13–22.30 Uhr, Mi. 11–22.30 Uhr, Sbd.+ So. 11.30–21.30 Uhr Uhr, Tageskarte 21,50 Euro, Tel. 81 03 36-0, www.sauna-am-see.com
  • Mitte: Yoga im Ballsaal und auf der Dachterrasse
    Körper und Geist in Einklang bringen, und zwar in historischem Ambiente – das ist im „Hotel de Rome“ möglich. Seit Dezember kann man jeden Sonntag im lichtdurchfluteten Ballsaal des Hauses an einer Yoga-Session teilnehmen. In Kooperation mit „Spirit Yoga“ finden außerdem seit einigen Jahren Yoga-Stunden auf der Dachterrasse des Luxushotels statt.
    Hotel de Rome, Behrenstr. 37, So.11–12.15 Uhr, Anmeldung jeweils bis Fr. 12 Uhr, Teilnahme kostet 25 Euro, Tel. 46 06 09 11 60 oder E-Mail an SPA.DEROME@ROCCOFORTEHOTELS.COM
  • Moabit: Beim Cocktail den Blick über Berlin schweifen lassen
    Im „Amano Grand Central“ gelangt man über eine verspiegelte Treppe in die „Apartment Bar“. Eingerichtet im 60er-Jahre-Stil, mit eleganten Möbeln und grünen Polstern, kann man hier Drinks genießen. Die Bar ist bekannt für ihre Gin Tonics – und den Panoramablick über die Spree, den Reichstag und das Kanzleramt. Im Sommer lockt zudem die Terrassenbar im sechsten Stock.
    Amano Grand Central, Heidestr. 62, tägl. ab 18 Uhr, Tel. 40 03 00 25 30, www.amanogroup.de

  • Tiergarten: Nachmittagstee zu Klaviermusik
    „The Lounge“ im Hotel „Ritz-Carlton“ lädt zur Tee-Zeremonie, begleitet von Live-Piano- oder Live-Gitarrenklängen. Unter den Dutzenden von Sommelières ausgewählten Teesorten findet sich auch „Lotus Blanc“, bei dem jedes Blatt über Nacht zur Aromenaufnahme in eine Lotusblüte gelegt wird. Dazu gibt es Süßes und Herzhaftes aus der hauseigenen Pâtisserie.
    Ritz-Carlton, Potsdamer Platz 3, Mi.–So. 14–17.30 Uhr, 42–57 Euro, Anmeldung: Tel. 33 77 77 oder per E-Mail an tealounge.berlin@ritzcarlton.com

  • Schöneberg: Ein Haus im Zeichen der Jazz-Tradition
    Der Femina-Palast, prägnant im Stil der Neuen Sachlichkeit, entstand Ende der 20er-Jahre und war fest im Nachtleben verankert. Hier traten Jazz-Stars in der „Badewanne“ auf, hier tanzten die Berliner im „Dschungel“. Heute heißt das Haus „Ellington“ und ist weiterhin ein Ort für Musik: Das „JazzRadio“ hat hier ein kleines Studio und veranstaltet im „Orange Room“ hochkarätige Konzerte.
    Ellington, Nürnberger Str. 50–55, Konzertkarten: 35 Euro, www.theorangeroom.berlin
  • Kreuzberg: Gemütlich und lässig Konzerten lauschen
    Schon vor rund 110 Jahren fanden rund um den Oranienplatz regelmäßig Konzerte und Kabarettveranstaltungen mit Berliner Künstlern statt. An diese Tradition knüpft das Hotel „Orania Berlin“ an. Inmitten der gemütlich-lässigen Atmosphäre des Restaurant- und Bar­bereichs wird regelmäßig zu Jazz-, Klassik- und Weltmusik-Konzerten eingeladen.
    ´Orania Berlin, Oranienstr. 140, Eintritt frei, Tel. 69 53 96 80, www.orania.berlin

  • Lichtenberg: Frühstück und Abendessen in einem
    Im „Skykitchen“ wird zur Sterneküche von Alexander Koppe der Rundumblick über Berlin mitserviert. Das Restaurant befindet sich in der zwölften Etage, die Bar noch ein Stockwerk höher. An Sonntagen (ausgewählte Termine, 15–19 Uhr) gibt es hier „Brinner“: Das Kofferwort bezeichnet eine kulinarischen Begegnung von Frühstück und Abendessen.
    Skykitchen, Landsberger Allee 106, 249 Euro, Tel. 45 30 53 26 20, www.skykitchen.berlin
  • Neukölln: Täuschend echte Doppelgänger
    Im Showtheater des „Estrel“ ­stehen Doppelgänger von Cher oder Elvis Presley auf der Bühne. Noch herrscht Abba-Fieber mit der Tribute-­Show „Thank you for the music – Die Abba Story“. Am 12. Februar startet das neue Programm „Moviestars“.
    Estrel, Sonnenallee 225, bis 9.2., So. 17 Uhr, Mi.–Sbd. 20 Uhr, ab 24 Euro, Tel. 68 31 68 31, www.stars-in-concert.de

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