„Best of Berlin“

Zehn Tipps, für das perfekte Tier-Erlebnis in der Hauptstadt

Ein Besuch in Zoo oder Tierpark macht Spaß: Doch es gibt noch andere Orte, an denen man Tiere beobachten kann. Eine Auswahl.

Und stolz schlägt er sein Rad: Rund 40 Pfauen sind auf der Pfaueninsel zu Hause und laufen frei in dem Naturschutzgebiet umher. Aber auch Fasane und Pferde leben hier

Und stolz schlägt er sein Rad: Rund 40 Pfauen sind auf der Pfaueninsel zu Hause und laufen frei in dem Naturschutzgebiet umher. Aber auch Fasane und Pferde leben hier

Foto: Reto Klar

Wannsee: Wo Pfauen, Fasane und Pferde zu Hause sind

Max hat es gut. Das 15jährige rheinische Kaltblut lebt auf der Pfaueninsel, in der Nähe der Meierei. Ebenso wie die Ponys Hanni und Heidi. Auch Schafe gibt es auf der Insel. „In der Voliere kann man Pfauenküken sehen“, sagt Insel-Direktor Jan Uhlig. Nachwuchs gibt es auch bei den Hühnern und Fasanen. Auf Spaziergängen über das Eiland in der Havel begegnet man immer den Namensgebern – rund 40 Pfauen sind hier zu Hause und laufen frei in dem Naturschutzgebiet umher.

Pfaueninsel Nikolskoer Weg, Wannsee, Bus 218 Pfaueninsel, Fähre, tägl. 9–20 Uhr, 4 Euro, erm. 3 Euro, Familienkarte 8 Euro, Tel. 0331/96 94-200, www.spsg.de

Tiergarten: Das neu gestaltete Vogelhaus erkunden

Ende Juni hat die Welt der Vögel neu eröffnet. Die 221 Vögel in 97 Arten haben nun viel mehr Sitz- und Anflugplätze und natürliche Rückzugsmöglichkeiten. Verbinden kann man den Besuch im Zoo mit einem Rundgang durch das Aquarium (Budapester Str. 32, tägl. 9–18 Uhr). Dort kann man bei den Schaufütterungen der Süßwasserfische (Mo.+Do. 13.30 Uhr) und der Schwarzspitzen-Riffhaie (Mo.+Do. 14,30 Uhr) zusehen.

Zoo Berlin Hardenbergplatz 8, Tiergarten, U 2, 9, S 5, 7, 75, 9 Zoologischer Garten, tägl. 9–18.30 Uhr, Kassen bis 17 Uhr, 14,50 Euro, erm. 10 Euro, Kinder 7,50 Euro, Familien 25–39 Euro, Tel. 25 40 10, www.zoo-berlin.de

Pankow: Und am Nachmittag werden die Tiere gefüttert

„Rund 50 Tiere, Katzen, Schafe, Schweine, Esel, Kaninchen und Geflügel leben auf unserem pädagogisch betreuten Spielplatz“, sagt Leiterin Annett Rose. Auf dem Spielareal, auf dem sich Kinder von 7 bis 14 Jahren, jüngere in Begleitung der Eltern, auch handwerklich betätigen oder am Lagerfeuer Stockbrot backen können, laufen die Tiere frei herum. „Dienstags bis sonntags gegen 16 Uhr kann man bei den Tierfütterungen zuschauen“, so Rose.

Kinderbauernhof Pinke-Panke Am Bürgerpark 15–18, Pankow, S1, 25, 85 Wollankstraße, Di.–So. 10–18.30 Uhr, Tel. 47 55 25 93, www.kinderbauernhof-pinke-panke.de

Dahlem: Nachwuchs bei den Sattelschweinen

„Auf unserem für Besucher offenen Bio-Bauernhof leben rund 180 größere Tiere wie Ziegen, Schafe, Schweine und Rinder. Bei den schwarz-weißen Sattelschweinen gab es gerade Nachwuchs, über ein Dutzend kleiner Ferkel“, sagt Sprecherin Jacqueline Jancke. Allerdings sei die Domäne „kein Streichelzoo“. Tiere dürfen nur gefüttert werden, wo ein Futterspendeautomat (50 Cents) steht. Sonst werden die Tiere krank.

Domäne Dahlem Königin-Luise-Str. 49, Dahlem, U3 Dahlem Dorf, tägl. 8–20 Uhr, freiwilliger Eintritt Gelände 2 Euro, erm. 1 Euro, bis 18 J. frei, Tel. 66 63 00-0, wwww.domaene-dahlem.de

Tempelhof: Die Ponys machen Urlaub auf der Sommerweide

„Despa, Flocke, Fred und Buddy machen Urlaub auf einer Sommerweide außerhalb von Berlin. Deshalb gibt es in den Ferien kein Ponyreiten“, sagt Nelli vom Kinderbauernhof. Die übrigen tierischen Bewohner bleiben vor Ort: Kaninchen, Meerschweinchen, Schildkröten, Hühner, Gänse und die beiden Wollschweine. Geöffnet ist der Kinderbauernhof ab dem 1. August.

ufa Kinderbauernhof Viktoriastr. 13, Tempelhof, U6 Ullsteinstraße, Mo.–Fr. 10–18, So. (Familientag) 12–15 Uhr, Tel. 751 72 44, kinderbauernhof.nusz.de

Lübars: Pekinggänse und Alpakas auf der Familienfarm

„Alpakas, Mangalica-Wollschweine und Pekinggänse“, zählt Katrin Stephan vom Elisabethstift, dem neuen Betreiber der ehemaligen Familienfarm Lübars, die Bewohner auf. Mehr als 100 Tiere leben dort, darunter auch Ponys, Ziegen und Fasane. Besonders niedlich sind die beiden Minnesota-Minischweinkinder Rippchen und Schwarte.

Alte Fasanerie - Familienfarm Lübars Fasanerie 10, Lübars, Bus X21 Quickborner Straße, tägl. 10–19 Uhr (Tiere sind bis 17 Uhr draußen), Tel. 81 72 91 50, www.jugendfarm-und-familienfarm-luebars.de

Britz: Junge Lämmer und französische Salers-Rinder

„Im Februar kamen elf kleine Ziegenlämmer zur Welt, so viele wie noch nie“, sagt Parkleiterin Gabriele Kleuers vom bunt gescheckten Nachwuchs im Freigehege an der Milchbar. In den Freigehegen leben auch Esel, Hühner und Kaninchen. Ganzjährig im Freien gehalten werden die aus Frankreich stammende Salers-Rinder.

Britzer Garten Buckower Damm 130, Britz, Bus M44 Britzer Garten,tägl. 9 Uhr bis Einbruch Dunkelheit, 2–3 Euro, 6–14 J. 1–1,50 Euro, Tel. 70 09 06 80, www.gruen-berlin.de

Kreuzberg: Mit der Futtertüte über den Kinderbauernhof

Auf dem Kinderbauernhof, auf dem junge Besucher den Kontakt zur Natur und zu Tieren kennenlernen sollen, leben rund 45 Tiere: Ziegen, Schafe, Enten, Hühner, Kaninchen und zwei Esel. Mit etwas Glück bekommen die Besucher auch eine Futtertüte. Dafür allerdings heißt es: früh kommen.

Kinderbauernhof auf dem Görlitzer e.V. Wiener Str. 59b, Kreuzberg, U1 Görlitzer Bahnhof, Mo., Di., Do., Fr. 10–19, Sbd.+So. 11–18 Uhr 27.7. nur für Kinder geöffnet, Tel. 611 74 24, www.kinderbauernhofberlin.de

Friedrichsfelde: Edgar und Thanos im Tierpark besuchen

„Ein Besuch beim kleinen asiatischen Elefanten Edgar, der in der Neujahrsnacht geboren wurde, lohnt sich immer“, sagt Philine Hachmeister von der Pressestelle. Ein anderer Publikumsliebling ist Thanos, der kleine Nashornbulle, der am 12. September seinen ersten Geburtstag feiert. Vom 9. August bis 1. September können 8- bis 13-Jährige (ab 6 J. mit Eltern) dienstags und donnerstags um 14 Uhr an einer anderthalbstündigen Rätselsafari teilnehmen.

Tierpark Berlin Am Tierpark 125, Friedrichsfelde, U5 Tierpark, 13 Euro, erm. 9 Euro, Kinder 6,50 Euro, Familien 22–35 Euro, tägl. 9–18.30 Uhr, Kassen bis 17 Uhr, Tel. 51 53 10, www.tierpark-berlin.de

Spandau: Junge Haie, Seepferdchen und Seehasen

„Der Glatthai-Nachwuchs kommt gerade aus dem Fußballtrainings-Camp“, schmunzelt Sprecherin Nina-Kristin Zerbe. Zur Bespaßung und Beschäftigung durften die sechs Junghaie ihr Futter aus einem speziellel Spielball holen und ihn auch ins Tor stupsen. Inzwischen, so Zerbe, habe wieder der Alltag im „Hai-Kindergarten“ begonnen. „Bei den Seepferdchen und den Seehasen, die übrigens mit den Seewölfen zusammen leben, gab es kürzlich Nachwuchs“, sagt sie. Wer eine „Meeresmaniküre“ haben möchte, begibt sich zu den Putzergarnelen. In den Ferien finden täglich um 13.30 Uhr Showfütterungen statt.

AquaDom & Sea Life Spandauer Str. 3, Mitte, Tram M4, M5, M6, tägl. 10–19 Uhr, Einlass bis 18 Uhr, Eintritt 17,95 Euro, Kinder 14,50 Euro, Tel. 01806-66 69 01 01, www.visitsealife.com