Best of Berlin

Wo Sie in Berlin die herrlichsten Steaks serviert bekommen

Grillen, Garen, Ruhen: In Berlin kommen edle Steaks aus Argentinien, den USA oder Japan perfekt zubereitet auf den Tisch. Dafür zahlen Kenner auch gern etwas mehr. Eine Auswahl.

Foto: Amin Akhtar (2), Jörg Krauthöfer, Massimo Rodari / Amin Akhtar

Wilmersdorf: Alle Steaks auch zum Mitnehmen für zu Hause

Das ist wahre Grillkunst: Chefkoch Sasha Ludwig bringt die edlen Fleischteile perfekt zubereitet auf den Tisch. „Dabei kann der Gast aus Spitzensteaks von verschiedenen Rassen wählen, je nach Gusto etwa ein Filet vom irischen Rind von John Stone (200 Gramm 39 Euro), ein Entrecôte vom Pommerschen (250 Gramm 29 Euro) oder ein T-Bone von der ,alten Kuh’ aus Steinwitten (600 Gramm 65 Euro)“, erklärt Restaurantleiter Mayk Blattgerste. Zugleich ist das edle Restaurant aber auch ein Fleischerfachgeschäft. Alle Steaks gibt es auch zum Mitnehmen für zu Hause.

Filetstück Uhlandstr. 156, Wilmersdorf, U1, 2, 3, 8 Spichernstr., U1 Uhlandstr., Mo-Sbd. 12–15, 18–23 Uhr, Verkauf durchgehend, Fei. 18–23 Uhr, Tel. 54 46 96 40, www.filetstueck-berlin.de

Kreuzberg: Ein schönes Stück Fleisch vom Angus aus Argentinien

Im bodenständigen gemütlichen Steakhaus konzentriert man sich auf lediglich eine Fleischsorte: Black Angus aus Argentinien. „Das Entrecôte (300 Gramm 19, 400 Gramm 23,50 Euro, Beilagen extra) ist ein schönes Stück Fleisch für Fleischliebhaber“, heißt es beim Personal. Beliebt sei aber auch das 180 Gramm Filet mit Scampi, Kroketten, gegrillter Tomate und Knoblauchsauce für freundlich kalkulierte 20,50 Euro, natürlich in der vom Gast gewünschten Garstufe.

Asador Wilhelmstr. 22, Kreuzberg, U6 Kochstr., Mo–Fr. 16–24, Sbd. 12–24, So. 12–22 Uhr, Tel. 25 93 18 18, www.restaurant-asador.de

Schöneberg: Langsam gegrillte Steaks vom Fernsehkoch

Als gebürtiger Argentinier weiß Chakall mit Fleisch und Barbecue umzugehen. „Zeit, Geduld und nur moderate Hitze. Selbst ein Filet braucht bei 140 Grad 15 Minuten“, sagt der Fernsehkoch über sein Grillkonzept. Die Südamerikaner sind generell keine Heißgriller. Neben klassischen argentinischen Steaks legt Chakall auch Rib Eye vom spanisches Txogitxu-Rind und ungewöhnliche Cuts wie Picanha, das Tafelspitzstück als dünnes zartes Steak auf den Grill.

Sudaka Goltzstr. 36, Schöneberg, U7 Eisenacher Str., Di.–So. ab 18 Uhr,

Tel. 21 91 31 78, www.sudaka.de

Pankow: Das Hüftsteak gibt es hier konsequent in drei Größen

„Das Hüftsteak ist bei uns sehr beliebt“, erklärt Jens Krause, „das Fleisch ist zart und fettfrei.“ Die argentinischen Steaks, die auf dem Lavagrill ihren passenden Garungsgrad erhalten, gibt es immer in drei Größen zu 200, 300 und 400 Gramm, das Hüftsteak entsprechend zu 11,90, 17,90 und 23,90 Euro. „Die Beilagen dazu kann man sich individuell zusammen stellen“, sagt der Steakhaus-Chef und empfiehlt als ideale Weinbegleitung einen Portada Tinto aus Portugal (0,2 l kostet 5,90 Euro).

Steak Company Grunowstr. 1, Pankow, U2, S1, 2, 8, 9 Pankow, Mo.–Fr. 17–24, Sbd. 11.3024, So. 10–24 Uhr (10–14 Uhr Brunch), www.steak-company-berlin.de

Halensee: Steak Asia-Style wird zu einem Geschmackserlebnis

Auch wenn ein Restaurant sich nicht ausschließlich auf Fleisch konzentriert, können die Steaks doch erstklassig sein. Erst recht, wenn ein bis zu 1000 Grad heißer japanischer Robata-Grill zur Verfügung steht. „Der Robata verlangt viel Können und Fingerspitzengefühl“, sagt Geschäftsführer Pierre Tambunan. Aber dann ist das Ergebnis beim australisches Wagyu Rib Eye mit Basilikum- und Chili-Zwiebelsauce (42 Euro) oder dem dünnen US Rinderfilet GOP in Phanäng Curry mit süßem Thai-Basilikum (21 Euro) ein Geschmackserlebnis.

Goodtime Grill Kurfürstendamm 90, Halensee, U7 Adenauerplatz, tägl. 12–24 Uhr, Tel. 31 99 77 70, www.goodtime-grill.de

Charlottenburg: Am Kudamm setzt Hasir auf seine Fleischerfahrung

Die türkischen Hasir-Restaurants haben ihre langjährige Fleisch- und Grill-Erfahrung genutzt und einen Beef Grill Club eröffnet. Im Reifeschrank am Eingang sieht vor allem US-Beef ( 200 Gramm Filet 26 Euro) seinem optimalen Reifegrad entgegen, aber auch ein Irish Rib Eye (350 Gramm 34 Euro) wandert auf den offen einsehbaren Grill. Dazu ordert man verschiedene Soßen (3,50 Euro) und Pommes (5,50 Euro) oder getrüffeltes Kartoffelpüree (5,50 Euro).

Beef Grill Club by Hasir Kurfürstendamm 72, Charlottenburg, U7 Adenauer Platz, tägl. 12–24 Uhr, Tel. 32 76 64 94, www.beefgrillclub-hasir.de

Tiergarten: Aus der Showvitrine direkt auf den heißen Grill

Nicht umsonst sagt man, das Auge isst mit. So kann man im Midtown Grill, der sich die klassischen amerikanischen Steakhäuser zum Vorbild genommen hat, die besten Stücke vom Creekstone Farms Finest Premium Kansas Black Angus Rind in der Showvitrine bestaunen, bevor sie auf den Grill wandern. Kenner wählen etwa ein pfundschweres Rib Eye am Knochen (14 Euro je 100 Gramm) oder ein T-Bone (650 Gramm 52 Euro). Weniger mächtig sind Striploin vom australischen Wagyu oder ein zartes Filet Mignon (180 Gramm 24 Euro) aus Südamerika.

Midtown Grill Ebertstr. 3, Tiergarten, U2, S1, 2, 25 Potsdamer Platz, Mo.–Fr. 6.30–11, 12–23, Sbd.+So. 7–23 Uhr, Tel. 22 00 06 415, www.midtown-grill.de

Prenzlauer Berg: Zum zarten Rind gibt es den passenden Cocktail

Steak oder Cocktail, das ist hier nicht die Frage. Beides geht. Und so kommen Rumpsteak (200 Gramm 13 Euro) und Filet (200 Gramm 19,80 Euro) von Rindern aus Brandenburg im eher untypischen Bar-Lounge-mäßigen Ambiente auf die Tische, sagt Geschäftsführer Ayhan Celebi. Wer Lust auf viel Fleisch hat, greift zum 1200 Gramm mächtigen Texas Tomahawk-Steak (85 Euro, Saucen ab 2,50, Beilagen ab 3 Euro). Gebrutzelt wird auf einem Lavagrill. Neben Steaks sind die hausgemachten Spare Ribs und Burger äußerst beliebt.

Fleischlust Pappelallee 36, Prenzlauer Berg, Tram 12 Stargarder Str., Mo.–Fr. 15.30–1 Uhr, Sbd.+So. 14–1 Uhr, Tel. 44 67 54 14, www.fleischlust-berlin.de

Mitte: Irish Hereford Prime oder Wagyu vom Southbend-Grill

Gerade erst wurde das The Grand bei den Berliner Meisterköchen zum Szene-Restaurant 2014 gekürt. Kein Wunder also, dass das Fleisch, das Küchenchef Thilo Roth auf den Southbend-Grill legt, erstklassig ist. Da fällt die Wahl schwer zwischen Cuts vom US Prime Beef, Irish Hereford Prime, Simmentaler Rind (Entrecôte 330 Gramm 21,50), Charolais (Filetsteak 34 Euro), Bison oder Wagyu (Entrecôte 330 Gramm 98 Euro).

The Grand Hirtenstr. 4, Mitte, U2 Rosa-Luxemburg-Platz, Mo.–Fr. 12–24, Sbd.+So. 18–24 Uhr, Tel. 27 89 09 95 55, www.the-grand-berlin.com

Mitte: Hier kommt Kobe Beef aus Japan auf den Tisch

In Deutschland galt bislang das Fleisch vom normalen Wagyu-Rind, etwa aus Australien, als Maß aller Dinge. Nun will der Grill Royal mit original Kobe Beef noch einen draufsetzen. „Wir werden das Fleisch, das aufgrund seiner außergewöhnlich intensiven und gleichmäßigen Marmorierung sehr zart, saftig und intensiv im Geschmack ist, in verschiedenen und saisonal wechselnden Varianten anbieten“, sagt Küchenchef Michael Böhnke. Derzeit auf der Karte stehen etwa das Filet (100 Gramm für 86 Euro) und das Entrecôte (100 Gramm für 78 Euro).

Grill Royal Friedrichstraße 105, Mitte, U6, S1, 2, 5, 7, 25, 75 Friedrichstraße, täglich ab 18 Uhr, Tel. 28 87 92 88, www.grillroyal.com