Morgenpost vor Ort

Sprechen Sie mit Klaus Wowereit über Berlin und die Einheit

Am 15. Oktober lädt die Berliner Morgenpost zur Diskussionsrunde zum Thema „Berlin – 25 Jahre nach dem Mauerfall“. Mit dabei: Klaus Wowereit - und Leser der Morgenpost.

Foto: dpa Picture-Alliance / dpa / pa/dpa

Der 9. November 1989 war einer der glücklichsten Tage in der Geschichte Berlins. Der Fall der Mauer vor 25 Jahren ergab sich – im Rückblick betrachtet – als logische Folge der Massenproteste und der friedlichen Revolution in der DDR. Dennoch kam das Ende der 28 Jahre währenden Teilung der Stadt für Millionen Menschen in Ost und West überraschend. Dann folgten die „Mühen der Ebene“, der von großen Umbrüchen und Enttäuschungen begleitete Prozess der Einheit. Und heute? Ist tatsächlich zusammengewachsen, was zusammengehört? Ist Berlin geeint oder ist die Stadt immer noch geteilt in Ost und West? Was hat sich in den vergangenen 25 Jahren in Berlin gut und richtig entwickelt, wo wurden Fehler gemacht? Und welche Rolle kann die Stadt in Zukunft einnehmen, welche Chancen und Perspektiven hat sie? Verfestigen sich dabei Differenzen zwischen Menschen in Ost und West?

Darüber möchten wir am Mittwoch, 15. Oktober, ab 19 Uhr sprechen: mit Experten und mit unseren Lesern. Unser nächstes Diskussionsforum in der Reihe „Morgenpost vor Ort“ ist dem Thema „Berlin – 25 Jahre nach dem Mauerfall“ gewidmet. Leser der Berliner Morgenpost können kostenlos daran teilnehmen. Sie müssen sich allerdings zuvor bei uns anmelden (siehe Info-Text links).

Die Teilnehmer der Diskussion sind:

Klaus Wowereit Der Sozialdemokrat ist seit dem 16. Juni 2001 Regierender Bürgermeister von Berlin. Wie kein anderer Politiker hat er die Entwicklung der Stadt in den vergangenen Jahren und ihr Bild in der internationalen Wahrnehmung beeinflusst. Anfang 2002 bildete er eine Koalition aus SPD und PDS – damals ein Tabubruch.

Klaus Schroeder Der Politikwissenschaftler und Historiker lehrt als Professor an der Freien Universität (FU) und leitet den „Forschungsverbund SED-Staat“. In vielen wissenschaftlichen Studien und Veröffentlichungen hat er sich mit der deutschen Teilungsgeschichte und dem Prozess der Wiedervereinigung auseinandergesetzt.

Christine Richter Die Journalistin ist Mitglied der Chefredaktion der Berliner Morgenpost. Sie wuchs in Hessen auf. 1985 zog sie nach Berlin, studierte an der FU und erlebte den Mauerfall hautnah mit. Seitdem begleitet sie journalistisch die Entwicklung der Stadt und die Landespolitik. Sie wohnt in Prenzlauer Berg, arbeitet am Kudamm.

Christian Mackrodt Der Autor wurde 1975 in Ost-Berlin geboren. Sein literarisches Debüt, der autobiografische Roman „Ostkreuz“, erschien in diesem Frühjahr. Darin schreibt er über Teenager-Subkulturen in der DDR, erkundet den Alltag in den 90er-Jahren und das Erwachsenwerden in der Wendezeit.

Hajo Schumacher Der Autor, Kommentator und Kolumnist der Berliner Morgenpost moderiert das Leserforum. In der Wendezeit war er Redakteur beim „Spiegel“ in Hamburg. Seit etlichen Jahren lebt Schumacher in Berlin, leitet hier ein Journalistenbüro. Er beschäftigt sich nicht nur mit dem Zustand der deutschen Gesellschaft und Politik, sondern auch intensiv mit der Entwicklung seiner Wahlheimat. Unter dem Pseudonym Achim Achilles schrieb er zahlreiche Bücher und Kurzgeschichten zum Thema Laufen.