Wer in deutschen Großstädten wie Berlin, München, Hamburg oder Frankfurt eine Wohnung sucht, kennt das: Ein bezahlbares Inserat erscheint am Vormittag, am Mittag ist das Kontaktformular bereits deaktiviert. Vermieter erhalten auf eine einzige Anzeige oft Hunderte Anfragen und lesen meist nur die ersten. Wer nicht unter den Schnellsten ist, hat kaum eine Chance. Viele Suchende aktualisieren deshalb ImmoScout24, Immowelt und Kleinanzeigen im Minutentakt, oft über Monate und neben Job oder Studium.

Gründer Serdar Palaoglu hat erlebt, wie Freunde und Bekannte in der Hauptstadt monatelang erfolglos suchten. „Die Leute haben nicht verloren, weil sie die falschen Unterlagen hatten, sondern weil sie zu spät waren“, sagt er. „Wer eine Wohnung zwei Stunden nach Erscheinen sieht, ist schon raus.“ Was in Berlin begann, nutzen heute Wohnungssuchende in ganz Deutschland.

So funktioniert Immobot

Nutzer legen in der App Immobot einmal fest, was sie suchen: Stadt, Suchradius, maximale Kaltmiete, Zimmeranzahl, Wohnungsgröße und weitere Filter. Danach durchsucht die Software rund um die Uhr alle großen Immobilienportale, darunter ImmoScout24, Immowelt, Kleinanzeigen, WG-Gesucht, Ohne-Makler und Vonovia, dazu regionale Wohnungsgesellschaften wie degewo in Berlin, SAGA in Hamburg oder GWG in München sowie viele weitere.

Erscheint ein passendes Inserat, kommt sofort eine Push-Benachrichtigung aufs Smartphone des Nutzers. Pro Tag erfasst Immobot nach eigenen Angaben mehr als 9.000 neue Wohnungsangebote, Tendenz steigend. Alle Treffer erscheinen in einer gemeinsamen Liste und auf einer Karte, sodass niemand mehr zwischen einzelnen Apps wechseln muss.

Den eigenen Bewerbungstext hinterlegen Nutzer einmal in der App. Bei jedem Treffer kopieren sie ihn mit einem Tippen, die Anfrage an den Vermieter ist so in wenigen Sekunden verschickt.

Neu: die Bewerbermappe als Link

Statt Schufa-Auskunft, Gehaltsnachweise und Mietschuldenfreiheitsbescheinigung einzeln als Anhang zu verschicken, erstellen Nutzer jetzt in der App eine digitale Bewerbermappe und teilen sie als einzigen Link. Vermieter öffnen sie auf jedem Gerät ohne Anmeldung und sehen alle Angaben auf einen Blick.

Der Bewerber sieht im Gegenzug, ob und wie oft die Mappe geöffnet wurde. Änderungen sind sofort im Link sichtbar, etwa ein neuer Gehaltsnachweis. Beim Datenschutz behält der Nutzer die Kontrolle: Ein Link lässt sich mit einem Tippen widerrufen, Unterlagen können jederzeit gelöscht werden. Die Daten liegen auf Servern in der EU und werden nicht von Suchmaschinen erfasst.

„Wer als Erster schreibt, braucht auch als Erster vollständige Unterlagen“, sagt Palaoglu. „Mit der Mappe ist die Bewerbung komplett, bevor andere ihre PDFs zusammengesucht haben.“

Entwickelt in Berlin, genutzt in ganz Deutschland

Immobot gehörte zu den ersten Apps dieser Art in Deutschland, inzwischen gibt es mehrere Dienste mit ähnlichem Ansatz. Palaoglu sieht den Unterschied darin, dass Immobot von Anfang an aus Sicht der Mieter gebaut wurde: Die gesamte Technik wird in Berlin selbst entwickelt und laufend erweitert, neue Portale und Funktionen kommen regelmäßig hinzu. Entscheidend sei nicht nur, dass ein Inserat gefunden werde, sondern wie schnell und was der Nutzer danach damit anfangen könne. Mit der Bewerbermappe geht Immobot deshalb erstmals über die reine Suche hinaus.

Die App ist für iPhone und Android verfügbar und lässt sich kostenlos testen.

Immobot auf einen Blick

  • Wohnungssuche-App aus Berlin, deutschlandweit nutzbar
  • Gründer: Serdar Palaoglu
  • Durchsucht alle großen Immobilienportale sowie regionale Wohnungsgesellschaften
  • Push-Benachrichtigung bei neuen passenden Inseraten, Kartenansicht, Bewerbungstext per Klick, digitale Bewerbermappe
  • Mehr als 9.000 neue Wohnungsangebote pro Tag
  • Über 40.000 Downloads, iOS und Android, kostenlos testbar

Kontakt

Immobot
Serdar Palaoglu
Birnenpfad 22
13591 Berlin
https://immobot.co