Mit dem Quartier Blankenburger Süden plant Berlin, mit einem der größten Neubauprojekte in Pankow die Wohnungsnot in der Hauptstadt ein wenig zu mildern. Geplant ist ein komplett neues Viertel mit 8000 Wohnungen sowie Kitas, Schulen Gewerbeflächen und viel Grün. Dass damit auch die an dieses Mega-Projekt angrenzenden Flächen in den Fokus rücken, ist nachvollziehbar.

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Aktuell steht das Golf-Resort Berlin Pankow im Blickpunkt. Das Areal in Blankenburg mit einer Fläche von mehr als 75 Hektar beherbergt drei Golfklubs mit insgesamt 929 Mitgliedern sowie 22 festangestellten Mitarbeitern. Doch mit dem Ende des 30-jährigen Pachtvertrages für das Gelände am 30. September 2034 steht auch der Verbleib der Sportanlage auf der Kippe.
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Der Pachtvertrag mit dem Bezirksamt Pankow läuft bis 2034
Eine Verlängerung des Pachtvertrages um weitere 30 Jahre wurde bereits 2024 „vom Bezirksamt abgelehnt, da der Pachtvertrag zu dem Zeitpunkt noch 10 Jahre läuft und keine Veranlassung bestand, schon jetzt über eine Verlängerung zu entscheiden“. Dies geht aus der Antwort des Bezirksamts Pankow auf eine Anfrage des SPD-Bezirksverordneten Marc Lenkeit hervor.
Eine Verlängerung um fünf Jahre bis 2039 sei hingegen angeboten worden – jedoch nur unter der Maßgabe, „sofern keine anderen städtebaulichen Maßnahmen umgesetzt werden“. Genau kann jedoch nicht mehr ausgeschlossen werden.
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Durch den geplanten Bau des neuen S-Bahnhofs Malchow-Nord würde das Golfgelände seine Randlage praktisch verlieren. Mehr noch: Für Städteplaner gleicht das Areal einem Filetstück, spätestens dann, wenn der Bahnhof Malchow Nord wie geplant Ende 2035 in Betrieb genommen wird.
Noch hat das Golf-Gelände den Status einer Sonderbaufläche
„Vor dem Hintergrund zunehmender Wohnungsnachfrage werden derzeit verwaltungsintern verschiedene Möglichkeiten diskutiert, die Anzahl der dringend benötigten Wohnungen insbesondere im Umfeld geplanter S-Bahnhöfe zu erhöhen“, lässt das Bezirksamt wissen.
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Eine Studie zum Flächennutzungsplan (FNP) sei für das Golfresort bereits in Auftrag gegeben. Noch wird das Gelände im FNP als Sonderbaufläche mit hohem Grünanteil und der Zweckbestimmung „Golfplatz“ ausgewiesen. Dass sich dies ab 2034 ändern könnte, ist nicht unwahrscheinlich.








