Der CDU-Kreisvorstand Friedrichshain-Kreuzberg hat seinen ehemaligen Vorsitzenden Timur Husein aufgefordert, bis zum 30. Oktober von allen Ämtern, Funktionen und Mandaten zurückzutreten. Das berichtet der „RBB“ unter Berufung auf einen Beschlusstext des Vorstands.

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Laut dem Bericht gibt es gravierende Vorwürfe gegen Husein. Er soll sein Bürgerbüro und Mitarbeiter für seine Arbeit als Anwalt zweckentfremdet und falsch abgerechnet haben, heißt es. Die Vorwürfe sollen den Kreisvorstand anonym per Mail erreicht haben.

Friedrichshain-Kreuzberg: Ex-Kreivorsitzender stellt Strafanzeige

Wie der „RBB“ weiter berichtet, heißt es aus dem Kreisvorstand, Husein verweigere trotz mehrfacher Aufforderung, die „sehr ernsten Vorwürfe“ aufzuklären.

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Der 45‑jährige CDU‑Politiker hatte den Kreisvorsitz offenbar am 9. Oktober abgegeben – und persönliche und gesundheitliche Gründe für seine Entscheidung angegeben. Die Anschuldigungen aus dem Kreisverband weist er zurück. „Da ist nichts dran. Ich habe Anwalts- und Abgeordnetentätigkeit getrennt“, hatte er bereits Anfang Oktober gegenüber dem Sender erklärt.

Gegen den unbekannten Absender der Vorwürfe, hat er laut „RBB“ Strafanzeige wegen Verleumdung gestellt. Zu der Aufforderung nach seinem Rücktritt äußerte er sich nicht.

BM