Blauer Himmel, bestes Flugwetter und optimale Bedingungen für sogenannte Planespotter am Flughafen BER. Den Flug-Enthusiasten wurde am Montag ein besonderes Schauspiel geboten. Zwei Eurofighter begleiteten eine Boeing 767 der mongolischen Fluggesellschaft MIAT. An Bord: der mongolische Staatspräsident Ukhnaa Khurelsukh.

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Kurz vor der Landung drehten die beiden Maschinen ab und waren im Anschluss noch lautstark im Berliner Umland sowie in den südlichen Stadtbezirken zu hören. „Starker Sound! Auch in Lichtenrade sind die beiden sehr tief über unser Büro geflogen“, schrieb ein Nutzer auf Instagram unter das Video. Auch in Bohnsdorf waren die Militärmaschinen offenbar zu hören. „War beeindruckend, aber extrem laut“, schrieb ein Nutzer.
Für den mongolischen Präsidenten ging es im Anschluss weiter zum Regierungsterminal. Am Dienstagvormittag wurde Khurelsukh von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfangen. Am Nachmittag eröffnen die beiden Staatsoberhäupter gemeinsam eine Ausstellung über Dschingis Khan, abends gibt es ein Staatsbankett. Ein Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist für Mittwoch geplant. Bei einem Mittagessen im Bundeskanzleramt stehen dann „die bilateralen Beziehungen, wirtschaftspolitische Fragen und die internationale Sicherheitspolitik im Mittelpunkt“.
Anlässlich des Staatsbesuchs veranstaltet die Deutsche Industrie- und Handelskammer am Mittwoch zudem ein deutsch-mongolisches Wirtschaftsforum. Das ostasiatische Land verfügt über bedeutende Rohstoffvorkommen. Es „bietet aber auch jenseits des Rohstoffsektors wirtschaftliche Potenziale zur vertieften Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern“, erklärte die Kammer.
tok mit AFP




