Airbnb bietet gemeinsam mit der Technischen Universität Berlin im Wintersemester 2026/2027 wieder ein Wohnstipendium an. Das teilten das Unternehmen und die Hochschule am Montag mit. Bis zu 250 Erstsemester, die sich neu an der Uni einschreiben und dafür nach Berlin ziehen, erhalten darüber einen Coupon für eine vorübergehende Unterkunft auf Airbnb. 

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„Wer zum Studienbeginn noch keine dauerhafte Unterkunft hat, braucht eine Übergangslösung, die den Start in Berlin erleichtert“, so die Präsidentin der TU Berlin, Fatma Deniz. „Mit dem Wohnstipendium unterstützen wir Studierende in dieser Übergangssituation und erleichtern ihnen damit die ersten Schritte an der TU Berlin.“

Wohncoupon an der TU: So kommen Erstis an das Geld

Für das Stipendium können sich Erstsemester aller Fachrichtungen aus dem In- und Ausland bewerben. Alle berechtigten Studierenden können sich über den Studierendenservice der TU Berlin für einen Coupon bewerben. Bereits im vergangenen Jahr vergaben TU und Airbnb Coupons im Wert von 300.000 Euro. In diesem Jahr wird die Summe von Airbnb auf 400.000 Euro erhöht.

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Über das Portal Airbnb können Touristen, Dienstreisende und Co. eigentlich Unterkünfte bei privaten Anbietern buchen. Laut Angaben des Unternehmens gibt es mittlerweile 5,5 Millionen Gastgeber weltweit. Das Unternehmen ist mit knapp 87 Milliarden Euro an der Börse bewertet und setzte im Jahr 2025 rund 12 Milliarden Euro um.

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Es steht regelmäßig in der Kritik. Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung ergab 2021, dass „ein zusätzliches Angebot auf Plattformen wie Airbnb die Mieten im direkten Umfeld des Angebots um durchschnittlich 13 Cent je Quadratmeter steigern“. Zeitgleich gäbe es aber auch positive Effekte von Kurzzeitvermietungen, so einer der Autoren der Studie, Tomaso Duso. Etwa könne der vorhandene Raum effizienter genutzt werden, „wenn für eine kurze Zeit leer stehende Wohnungen an Dritte vermietet werden können“. Eine von Airbnb beauftragte Studie des renommierten Fraunhofer-Instituts konnte keinen spürbaren Einfluss auf den deutschen Wohnungsmarkt nachweisen.