Die nächste schlechte Nachricht für die Berliner Autofahrerinnen und Autofahrer: Die äußeren Fahrstreifen der Rudolf-Wissell-Brücke (Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf) sind ab sofort in beiden Richtungen vorübergehend gesperrt. Das teilte die Autobahn GmbH des Bundes mit. Zuerst hatte der RBB berichtet.

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Die Autobahn GmbH des Bundes habe dem Sender mitgeteilt, dass „vertiefende Untersuchungen“ an der Brücke, die ein Teilstück der A100 bildet, durchzuführen seien. Laut RBB gibt es Auffälligkeiten wie abgeplatzte Betonteile. Die Autobahn GmbH verkündete jetzt, dass ein beschädigtes Spannglied ausgetauscht werden müsse. Dies gehöre zu einer zusätzlichen Verspannung, die in den 1980er Jahren nachträglich in die Brücke eingebaut worden sei.
Die Sperrung gelte zunächst 14 Tage, also bis zum 21. Oktober. Dem Fernverkehr werde empfohlen, den Bereich rund um das Autobahndreieck Charlottenburg über den westlichen Berliner Ring (A10) zu umfahren. Wenn es möglich sei, sollen Autofahrer aus dem städtischen Gebiet auf das Hauptstraßennetz ausweichen.
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Rudolf-Wissell-Brücke nicht für den Verkehr von heute ausgelegt
Der Deges (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) ist schon länger bewusst, dass es einen Ersatzneubau mit zwei getrennten Brücken geben muss. Im April fand der Erörterungstermin im Planfeststellungsverfahren statt. Jetzt muss noch der konkrete Beschluss folgen, damit gebaut werden kann.
Die Rudolf-Wissell-Brücke wurde 1961 fertiggestellt. Pro Tag fahren bis zu 185.000 Fahrzeuge über das Bauwerk. Beim Bau war die Brücke noch nicht für das heutige Verkehrsaufkommen ausgelegt.
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