Wer mit dem Auto am Autobahndreieck Funkturm unterwegs ist, muss sich ab Montag auf Neuerungen einstellen. Denn im Zuge des Neubaus der Ringbahnbrücke ändert sich die Verkehrsführung am wichtigen Knotenpunkt im Westen von Berlin.

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Bisher werden Autofahrer, die von der Avus kommen und auf der A100 in nördliche Richtung weiterfahren wollen, über eine Rampe auf die Halenseestraße Ost geführt. Von dort geht es weiter auf den Messedamm. Am Spandauer Damm können sie dann auf die A100 fahren.

Dreieck Funkturm in Berlin: Rund 25 Brücken werden komplett neu gebaut

Ab Montagmorgen wird die Rampe in Charlottenburg jedoch in Richtung Halenseestraße Ost gesperrt, wie die Projektmanagementgesellschaft Deges mitteilte. Eine neue, einspurige Rampe führt die Autos dann zunächst südlich an der Avus-Raststätte vorbei auf die alte Jafféstraße. Auf dieser müssen die Fahrerinnen und Fahrer eine kleine Schleife fahren, um dann ebenfalls auf den Messedamm abbiegen zu können.

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„Die Auffahrt vom Messedamm auf die A100 in Fahrtrichtung Hamburg erfolgt wie bisher über die Anschlussstelle Spandauer Damm“, hieß es. Die Einschränkungen rund um das Autobahndreieck sollen noch bis Sommer 2027 andauern. Dann plant die Deges die Fertigstellung der neuen Ringbahnbrücke, die die A115 und die A100 wieder nahtlos miteinander verbinden soll. 

Die alte Brücke war im Frühjahr vergangenen Jahres aufgrund eines sich ausbreitenden Risses im Tragwerk kurzfristig gesperrt und abgerissen worden. Ebenso erging es der weiter nördlich gelegenen Westendbrücke. Auch diese wird derzeit neu gebaut und soll gleichzeitig mit der Ringbahnbrücke fertig werden.

1,9 Kilometer Stadtautobahn der A115 und A100 werden erneuert

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Im Zuge des Umbaus werden ca. 1,9 Kilometer Stadtautobahn der A115 und der A100 zuzüglich der erforderlichen Verbindungsrampen erneuert. Während dieser Baumaßnahmen werden auch rund 25 Brücken komplett neu gebaut. Zudem wird eine neue Anschlussstelle „Messedamm“ gebaut.

Laut der Projektmanagementgesellschaft Deges ist der Umbau dringend erforderlich, um den zentralen Verknüpfungspunkt im Berliner Fernstraßennetz langfristig zu sichern, das Autobahndreieck dem heutigen Stand der Technik anzupassen und seine Verfügbarkeit zu gewährleisten.

BM/dpa