Berlin und Brandenburg wollen das gelockerte Lkw-Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen auslaufen lassen. „Es ist nicht geplant, die Ausnahmen vom Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lkw über den 30. September hinaus zu verlängern“, sagte ein Sprecher des Brandenburger Verkehrsministeriums. „Handlungsleitend ist für uns die Einschätzung der betroffenen Länder sowie des Bundesverkehrsministeriums“, schrieb ein Sprecher der Berliner Senatsverwaltung für Verkehr.

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Die gelockerten Regeln gelten damit nur noch wenige Tage bis einschließlich 30. September 2026. Die Lockerung erlaubt sonntags Lkw-Transporte, die üblicherweise auf Binnenschiffen erfolgen, aber insbesondere in den Sommermonaten wegen Niedrigwasser in deutschen Flüssen nicht möglich waren.
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Gütertransporte wegen Niedrigwassers auf Straße und Schiene verlagert
Für Lkw-Transporte, die nicht mit dem Niedrigwasser im Zusammenhang stehen, bleibt das Sonntagsfahrverbot bestehen. Die Regelungen gelten für Lkw mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 7,5 Tonnen sowie für Lkw mit Anhängern.
Durch sehr niedrige Wasserstände auf deutschen Wasserstraßen war zuletzt die Binnenschifffahrt erheblich beeinträchtigt. Gütertransporte mussten teilweise auf Straße und Schiene verlagert werden, um Lieferketten aufrechtzuerhalten. Unter anderem in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland wird die Lockerung ebenfalls bis Ende September aufrechterhalten.
dpa




