Eine Solidaritätsaktion gegen Antisemitismus unter dem Motto „Berlin trägt Davidstern“ trifft auf breite Unterstützung. Zahlreiche Menschen in der Hauptstadt trugen am Donnerstag einen Davidstern an ihrer Kleidung oder posteten Fotos oder Videos. Darunter waren auch Politiker wie der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und Vertreter weiterer Parteien.

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Nach einem antisemitischen Angriff auf eine Frau mit einem Davidstern in Berlin am vergangenen Freitag hatten die Jüdische Gemeinde und jüdische Vereine und Initiativen zu der Aktion aufgerufen. 

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Die nichtjüdische Frau trug den Davidstern als bewusstes Zeichen

Die 43-jährige Frau war auf der Torstraße in Mitte von zwei Männern auf ihren Davidstern angesprochen und antisemitisch beleidigt worden. Dann soll einer der beiden Männer mit einer zerbrochenen Glasflasche auf sie losgegangen sein. Die Frau erlitt bei der Abwehr mehrere Schnittverletzungen an der Hand. Die Initiatoren des Solidaritätsaufrufs teilten mit, die Frau sei selbst nicht jüdisch und habe den Davidstern als bewusstes Zeichen der Solidarität getragen. 

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Wegner erklärte in einem Post, Berlin unterstütze die Aktion mit größter Sympathie. Die evangelische Kirche in Steglitz zeigte ein Foto mit zehn Mitgliedern, die Schilder mit einem Stern trugen. Der Paritätische Wohlfahrtsverband und der Berliner FDP-Vorsitzende und Spitzenkandidat Christoph Meyer schlossen sich ebenfalls mit Fotos im Internet an.

dpa