Zum Artikel „Spritpreise massiv gestiegen: Welche Entlastungen jetzt realistisch sind“ vom 16. September 2026

Stehen da womöglich Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern vor der Tür, und der deutsche Spritpreis ist so hoch wie niemals zuvor? In Mecklenburg-Vorpommern besteht für die CDU die akut-reelle Möglichkeit, vom Wähler „abgewählt“ zu werden und somit raus aus dem Landtag zu fliegen. Urplötzlich wird die Union, die bekanntermaßen in der Bundesregierung mitregiert, ganz hellhörig, denn diese hohen Spritpreise könnten der Union einige bis sehr viele Wählerstimmen kosten. Prompt wird in der Union reagiert und eine unbürokratische Entlastung für den spritfahrenden Autofahrer in Aussicht gestellt!

Klaus P. Jaworek, per E-Mail

So manch einer mag sich jetzt die Zeiten zurückwünschen, zu denen es in einem witzigen Song des NDW‑Sängers Markus darum ging, dass der Liter Super auch „3 Mark 10“ kosten könne und er selbst dann auch noch Auto führe. Inzwischen hat der Spritpreis nur leider das Level der von den Grünen in den 80er-Jahren geforderten Höhe von umgerechnet „5 Mark“ erreicht. Ein Fakt, der alles teuer macht. Vor allem auch das Heizen mit Öl. Beim Thema Auto hält sich mein Mitleid mit einigen „Betroffenen“ aber eher in Grenzen. Denn seit Ewigkeiten ist erwiesen, dass ein Pkw mit 1–3 Litern Spritverbrauch möglich ist und Prototypen sogar gebaut wurden. Hierzu gab es aber zu keiner Zeit die nötige Nachfrage. Und das, obwohl immer schon klar war, dass der Ölpreis auch starken Schwankungen ausgesetzt sein kann. Im Übrigen aus mannigfaltigen Gründen. Und wer sich einen Sportwagen oder Stadtpanzer (SUV) kauft, muss sich den Kraftstoff dafür dann eben auch leisten können. Meine Meinung. Eine individuelle Entlastung würde ich deshalb an der Größe des Hubraums, bzw. der Fahrzeugkategorie festmachen. Statussymboliker müssen für ihr Privatvergnügen dann eben auch blechen. Im wahrsten Wortsinne!

Ullrich Herzau, per E‑Mail

Zum Artikel „Auf der Suche nach Liebe“ vom 16. September 2026

Mir kommen die Tränen! Der arme Jadon Sancho ist inzwischen 26 Jahre alt. Also kein Kind mehr, sondern ein gestandener Mann. Er verdiente bis dato 15 Millionen Euro im Jahr. Bei einem Fünfjahresvertrag sind das insgesamt 75 Millionen Euro. Und davor war er, unter anderem bei Dortmund, ja auch schon gut besoldet. Diesem jungen Mann täte es sicher mal gut, den Job an der Kasse eines Edeka‑Geschäftes mit dem dort gezahlten Gehalt von circa 30.000 Euro für ein Jahr zu übernehmen. Und er sollte halt seinen Job für sein riesiges Salär gut machen, das heißt, Tore schießen und torreife Flanken schlagen. Dieser Spieler ist ein gutes Beispiel für die beispiellose Überbezahlung der meisten Spieler in den oberen Ligen. Und er ist ein Beispiel dafür, wie wenig leidensfähig viele dieser jungen Spieler sind, wenn’s mal nicht so läuft. Dann muss man nicht jammern, sondern sich einen Ruck geben, sich kritisch sehen und den Rat guter Freunde – und eben nicht von Gehaltsberatern oder Spielervermittlern – suchen.

Hubertus von Goertzke, per E-Mail

Zum Artikel „Gasspeicher vor dem Winter nur halb voll: Wie Reiche jetzt nachfüllen will“ vom 16. September 2026

Noch im August betonte das Wirtschaftsministerium: „Die Gasversorgung in Deutschland ist stabil und die Versorgungssicherheit gewährleistet.“ Ja, was denn nun? Plötzlich scheint Frau Reiche kalte Füße zu bekommen, denn nun will das Wirtschaftsministerium doch eingreifen und die Betreiber der Speicher auffordern, diese aufzufüllen. Tolle Idee, wenn nicht im Sommer, sondern zu Beginn der Heizperiode das Gas für teures Geld eingekauft wird. Jeder private Ölheizungsbetreiber kauft das Öl im Sommer ein, nur unserer Wirtschaftsministerin scheint diese Grundregel egal oder nicht bekannt zu sein. Sie beschert so den Speicherbetreibern ungeahnte, höhere Gewinne. Eine seltsame Form von Wirtschaftsförderung.

Dietmar Astfalk, per E-Mail

Zum Wahl-Thema „Müll in Berlin“

Wir reisen gerade unter anderem durch Bayern. Würzburg, Rotenburg, Regensburg und Augsburg. Nur an einer Stelle in Augsburg stand mal etwas Sperrmüll am Straßenrand. Kleinstmüll gab es fast gar nicht auf den Straßen und in den Fußgängerzonen. Was läuft in den Köpfen der Berliner falsch?

Robin Krusche, per E-Mail

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