Seit der Corona-Pandemie hat sich die Möglichkeit, auch von zu Hause arbeiten zu dürfen, etabliert. Schwierig wird es nur für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die kaum oder gar nicht die Möglichkeit haben, ins Homeoffice zu wechseln. Die Berliner Volksbank hat dafür längst eine Lösung gefunden.

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Wie das Nachrichtenportal „Bloomberg“ berichtet, erhalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Filialen der Volksbank nun einen Ausgleich. „Für die Mitarbeiter in den Filialen ist die Arbeit im Homeoffice in der Regel kaum möglich. Deshalb gewähren wir diesen Kollegen bis zu zwei freie Tage extra im Jahr“, erklärte Vorstandschef Carsten Jung.
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Wer in der Zentrale arbeitet, erhält diese zusätzlichen freien Tage nicht. Da der direkte Kundenkontakt fehlt, besteht die Möglichkeit, ins Homeoffice zu wechseln. „Mitarbeiter in der Zentrale haben an Homeoffice-Tagen beispielsweise die Fahrt zur Arbeit nicht“, lässt Vorstandschef Jung wissen.
Bei der Volksbank gilt die 50-50-Regelung
In Berlin arbeiten laut „Handelsblatt“ rund zwei Drittel der gut 2000 Volksbank-Angestellten an dezentralen Standorten. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, bei denen Homeoffice möglich ist, gelte: Bis zu 50 Prozent der Arbeitszeit können von zu Hause aus erledigt werden. Dies hat zur Folge, dass auch schon mal zwei Wochen am Stück in den eigenen vier Wänden gearbeitet werde.
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„Wir fahren mit der 50-50-Regelung gut und ich plane keine Veränderungen. Das hat sich bewährt und ist ein gutes Verhältnis”, erklärte Jung. „Einige sagen ja, Mitarbeiter sollen wieder stärker ins Büro kommen. Ich habe da einen anderen Blick drauf.” Er selbst arbeite manchmal auch im Homeoffice.
Die Gefahr, dass die Zentrale der Volksbank montags und freitags immer weiter zur „großen Möbelausstellung“ (Jung) mutiere, weil nur wenige Beschäftigte ins Büro gekommen seien, wurde durch einen „wohlmeinenden Appell“ des Vorstandschefs gebannt.







