Bei einem schweren Unfall im Neuköllner Ortsteil Britz am späten Samstagabend ist ein Linienbus der BVG gegen einen Baum geprallt. Zahlreiche Insassen des Busses wurden dabei verletzt und in Krankenhäuser gebracht, teilte die Polizei mit. Die Feuerwehr war mit zahlreichen Kräften im Einsatz.

Warum der 41-jährige Busfahrer gegen 23.10 Uhr auf der Fulhamer Allee in Richtung Parchimer Allee von der Fahrbahn abkam, ist auch am Montagmittag noch unklar. Der Bus der BVG war zwischen der Straße Alt-Britz und Onkel-Bräsig-Straße unterwegs, als er von der Fahrbahn abkam.

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BVG-Busunfall in Berlin-Britz: Person eingeklemmt
Laut Informationen von vor Ort erlitt mindestens eine Person lebensgefährliche Verletzungen. Zudem wurde das Bein eines 25‑jährigen Fahrgastes in dem Fahrzeug eingeklemmt. Er saß nach Angaben einer Polizeisprecherin auf dem Doppelsitz hinter der Kabine des Busfahrers. Der Mann musste von der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Er erlitt eine innere Fraktur am rechten Bein, heißt es am Montag.

Bei dem Unfall wurden insgesamt 15 Menschen verletzt. Zuvor hatten Polizei und Feuerwehr von elf Personen gesprochen. Der Busfahrer sowie 13 weitere Insassen des Busses haben Verletzungen am Kopf und Oberkörper sowie Prellungen erlitten. Der Fahrer und sechs Fahrgäste wurden in eine Klinik gebracht.
Fulhamer Allee nach Unfall und Spurensicherung wieder freigegeben
Die Fulhamer Allee war während des Einsatzes der Rettungskräfte gesperrt. Am Unfallort wurden bis in die Morgenstunden Spuren gesichert. Am Sonntagmorgen war die Strecke dann wieder freigegeben. Die Feuerwehr war mit 65 Einsatzkräften vor Ort. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

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Die BVG teilte am Sonntagmittag mit: „Nach dem schweren Unfall mit einem Bus der Linie M46 sind unsere Gedanken bei den Verletzten und ihren Angehörigen. Wir wünschen allen Betroffenen eine schnelle und vollständige Genesung.“ Man danke den Rettungs- und Einsatzkräften für ihren schnellen und professionellen Einsatz. Zudem werde die BVG die Ermittlungen der Polizei selbstverständlich umfassend unterstützen.

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Die Polizei teilt am Montagmittag auf Anfrage dieser Redaktion mit, dass die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang andauern. Wie lange das dauert, könne nicht verlässlich gesagt werden.
bee/jcst/ppe




