Es dürfte einer der längsten Feuerwehreinsätze dieses Jahres sein. Fast 18 Stunden waren Einsatzkräfte an der Filandstraße in Steglitz mit den Löscharbeiten beschäftigt. Dort brannte ein Dachstuhl auf einer Fläche von 300 Quadratmetern. Der Alarm ging am Montag um 17.46 Uhr. Ende war am Dienstag um 11.31 Uhr. Das Haus wird wohl nicht zu retten sein. „Die Brandbekämpfung war aufgrund der komplexen Dachsituation erschwert“, sagte ein Sprecher der Berliner Feuerwehr am Dienstagmittag.

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Zeitweise waren 180 Kräfte im Einsatz, von denen einige die gesamte Nacht über durcharbeiteten. „Wir waren mit drei Drehleitern vor Ort und haben zeitgleich versucht, das Feuer von innen zu bekämpfen“, so der Sprecher weiter. Die schwere Dachhaut des Altbaus habe die Arbeiten jedoch verzögert und erschwert. Das Feuer sei zwar rausgekommen, das Wasser jedoch nicht richtig hinein.

Haus nach Brand unbewohnbar – Bewohner bleibt unverletzt

Verletzt wurde durch das Feuer niemand. Lediglich eine Person sei aufgrund einer Erkrankung in eine Klinik transportiert worden. Im Haus seien Wassersperren errichtet worden, „weil so massiv mit Wasser gearbeitet werden musste“, so der Feuerwehrsprecher weiter. Das dreigeschossige Haus ist bis auf Weiteres unbewohnbar.

psi