Berlins CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers hat sich nach der Wahl in Sachsen-Anhalt klar gegen eine Zusammenarbeit mit der AfD ausgesprochen. „Die AfD steht so ziemlich für alles, was Berlin nicht ausmacht“, sagte Evers dem RBB. Berlin stehe für Weltoffenheit, Internationalität und Zusammenhalt über die Grenzen von Kulturen hinweg.

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„Die AfD will genau das zerstören. Und deswegen werde ich auch mit allem, was ich kann, und allem, was wir haben, dafür einstehen, dass es niemals eine Zusammenarbeit mit dieser AfD gibt“, sagte Evers in dem am Montagabend veröffentlichten Interview. „Das ist für mich in der CDU ausgeschlossen.“
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Die AfD hat bei der Wahl in Sachsen-Anhalt mit großem Abstand die meisten Stimmen erhalten. In Berlin wird am 20. September ein neues Abgeordnetenhaus gewählt. Laut Umfragen ist mit einem knappen Rennen zu rechnen. Zuletzt lagen CDU, Linke, Grüne und AfD eng beieinander.
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Evers betonte, dass die AfD aus seiner Sicht die bisher gelebte Art und Weise, Kompromisse zu finden, in einer Koalition auch über Parteigrenzen hinweg die Verständigung zu suchen, ablehne. „Deshalb richtet sie sich insgesamt nicht nur gegen einzelne Parteien, sondern gegen die Demokratie, die wir hier miteinander leben“, sagte der CDU-Politiker.
Im „Wahlkampf-Schlussspurt“ bekommt Evers in der Frage Unterstützung vom Bundeskanzler. Unter dem Titel „Extremisten von der Macht fernhalten. Lösungen aus der Mitte“ wollen Evers und Merz am 17. September um 17 Uhr bei einer Veranstaltung im Konrad-Adenauer-Haus noch einmal die CDU-Position gegenüber der AfD, aber auch der Linken deutlich machen.
dpa








