Die BVG bekommt ein neues Zuhause. Das größte kommunale Nahverkehrsunternehmen in Deutschland zieht ab dem Jahr 2028 ans Ostkreuz. Am Montagvormittag unterzeichneten die BVG-Vorstände Henrik Falk (Vorsitzender), Jenny Zeller-Grothe (Betrieb und Personal) und Marc Herrmann (Technik und Infrastruktur) für einen 40.000 Quadratmeter großen Campus.

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Der neue Campus, in den von 2028 bis 2030 rund 2000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein- und umziehen sollen, soll vor allem eines: den Betrieb stabil halten. Durch die Zusammenlegung der Bereiche Betrieb, Technik, Verwaltung und Sicherheit erhofft sich die BVG bis zum Ende der Vertragslaufzeit im Jahr 2055 Kosteneinsparungen von „deutlich mehr als zehn Prozent“, wie es in einer Mitteilung heißt.
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Durch kurze Wege sollen entscheidende Prozesse verbessert und der Berliner ÖPNV stabil gehalten werden. Fahrgäste und auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen durch einen schnellen Austausch und eine effiziente Vernetzung von dem Umzug profitieren.
Zusammenlegung der BVG-Bereiche ist vor allem wirtschaftlich sinnvoll
„Wir werden in Zukunft noch besser, fokussierter und vernetzter für unsere Fahrgäste und Berlin arbeiten können als bisher“, ist sich BVG-Vorstandschef Henrik Falk sicher. Noch nie hätten so viele unterschiedliche Bereiche „an einem gemeinsamen Standort gemeinsam gearbeitet“.
Laut BVG seien der Umzug und die Zusammenlegung nicht zuletzt wirtschaftlich sinnvoll. Bestehende Mietverträge laufen aus, wie zum Beispiel für das Trias-Gebäude nahe der Jannowitzbrücke. Andere Standorte müssten „in den nächsten Jahren aufwendig und kostspielig saniert werden“, heißt es in der Mitteilung weiter.
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„Der gemeinsame Campus eröffnet uns neue Möglichkeiten für ein starkes Miteinander“, sagt Jenny Zeller-Grothe. Er trage „wesentlich dazu bei, dass die wichtige interdisziplinäre Zusammenarbeit gerade bei komplexen Projekten ohne Reibungsverluste funktioniert. Das macht uns als Team noch stärker.“
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