Am frühen Montagmorgen sind tödliche Schüsse auf der Sonnenallee in Neukölln gefallen. Für einen 27-Jährigen kam jede Hilfe zu spät, er erlag noch am Tatort seinen Verletzungen. Das teilte die Berliner Polizei auf X mit.

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Neukölln: Schüsse fielen gegen 2.40 Uhr

Die Tat ereignete sich laut Polizei um 2.40 Uhr an der Planetenstraße Ecke Sonnenallee. Nach Informationen der Berliner Morgenpost handelt es sich bei dem Opfer um einen Staatsangehörigen der Republik Nordmazedonien. Es seien sechs Schüsse auf den jungen Mann abgegeben worden. Der Tatverdächtige oder die Tatverdächtigen sollen in einem Fahrzeug der Marke Mercedes geflüchtet sein. Laut Polizeisprecher Nath hatten Zeugen die Schüsse wahrgenommen.

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Ob mehrere Täter involviert waren und ob es Verbindungen zur organisierten Kriminalität gibt, ist Gegenstand der Ermittlungen, heißt es aus Sicherheitsbehörden. Eine Mordkommission hat im Auftrag der Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen.

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GdP-Sprecher Benjamin Jendro sagte dieser Redaktion: „Es kann keinen verwundern, dass die aktuelle Welle an gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Schusswaffen Todesopfer mit sich bringt. Berlin ist die Hauptstadt der Waffengewalt. Wir gehen längst von einer Durchbewaffnung der Szene aus, bei der mittlerweile in Crime-as-a-service-Manier auch Taten in Auftrag an Personen außerhalb der eigenen Strukturen gegeben werden.“

Seit Monaten häufen sich Fälle von Schusswaffengewalt. Erst in der Nacht zu Sonntag wurde ein 53-Jähriger während einer Autofahrt durch die Frontscheibe von einer Kugel getroffen. Der Fahrer kam schwer verletzt ins Krankenhaus, wo er notoperiert wurde.

Anmerk. d. Red.: In einer früheren Version wurde der Begriff „Nordmazedonier“ verwendet. Laut Duden handelt es sich dabei jedoch nur um eine amtliche Bezeichnung für das Land. Staatsangehörige werden als „Mazedonier“ bezeichnet.

Mit dpa