Der grausame Fund einer Frau in Prenzlauer Berg gibt Rätsel auf. Tagelang, vielleicht sogar wochenlang, soll Ilse H. in den Büschen nahe des Zeiss-Großplanetariums in Berlin gelegen haben. Die Frau wurde getötet.

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Erst am Freitag wurde die Leiche der 46-Jährigen gefunden. Ein blinder Passant hatte Verwesungsgeruch zwischen zwei Bäumen direkt an einem Zaun zu den S-Bahngleisen wahrgenommen. Daraufhin hat der Mann seine Begleitung aufmerksam gemacht.

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Müll, Ratten und Fäkalien prägen das Bild im Parkstück

Es sei nicht ungewöhnlich, „dass Leichen länger nicht gerochen werden“, wird Dr. Mark Benecke in der „Bild“ zitiert. Wenn die Leiche ausgetrocknet und die Person schlank gewesen sei, rieche das nicht stark. Außerdem ist es ein Unterschied, ob die Leiche im Freien oder in einer Wohnung liegt. Dort kann der Geruch nicht ausweichen, sondern verteilt sich im Haus. Leichengeruch im Freien sei nur in unmittelbarer Umgebung wahrnehmbar.

Hinzu kommt, dass Müll, Ratten und Fäkalien das kleine Parkstück rund um das Planetarium prägen. Der Geruch ist kaum von einer menschlichen Verwesung zu unterscheiden. Auch die hohen Temperaturen können dazu beigetragen haben, dass sich der Zustand des toten Körpers schnell verändert. Je wärmer es ist, desto eher setzt der Madenfraß ein.

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Warum die Frau getötet worden ist, bleibt ein Rätsel. Die Polizei ermittelt, bittet mit Plakaten im Viertel um Mithilfe und sucht nach Zeugen. BM