Zum Artikel „SPD will Millionen in Suchthilfe investieren“ vom 18. August 2026

Ab wann kümmert sich die SPD endlich mal wieder um die eigenen Wähler, wie Berufstätige oder steuerzahlende Rentner? Die finden hier auch keine Wohnung, Unterstützung oder Hilfe. Stattdessen geht es in Berlin nur noch um Sozialhilfe- und Bürgergeldempfänger – und das kurz vor der Wahl. Gute Nacht SPD, ich habe euch ca. 50 Jahre gewählt, das geht so überhaupt nicht mehr. 

Karin Erzweiler, per Mail

Na hoffentlich weiß Steffen Krach auch, woher er das Geld für die Süchtigen zu nehmen gedenkt, denn eigentlich ist doch Sparen angesagt und den Beamten die vorenthaltene Entlohnung nachzuzahlen. Es ist natürlich immer leicht, vor den Wahlen Geschenke anzukündigen, aber schwer, sie nach den Wahlen einzulösen. Außerdem ist ein Krach schon vorprogrammiert, wenn der oder die Koalitionspartner danach nicht mitspielen. SPD allein wird es ja nimmermehr geben. Übrigens: Auch Geld ausgeben kann süchtig machen, Geld sparen dagegen kaum.

Peter Knief, per Mail

Der SPD-Kandidat Steffen Krach muss ziemlich verzweifelt sein. Fast jeden Tag treibt er eine neue Sau durch Berlin. Jetzt mal ein paar Millionen für die Suchthilfe. Mag sinnvoll sein, ist aber kein wirklich wichtiges Thema. Die Surferwelle auf dem Tempelhofer Feld ist scheinbar sein Hauptanliegen neben einer neuen Universität für Lehramtsstudenten. Ich nenne es Geldverschwendung. Mit diesem Kandidaten kann die SPD gerne bei einstelligen Prozenten landen.

Robin Krusche, per Mail

Zum Artikel „Tausend Verstöße gegen Tankregel“ und zum Kommentar „12-Uhr-Regel ist für den Schredder“ vom 19. August 2026

Es wird wieder einmal deutlich, mit welcher Trägheit und Inkompetenz das Bundeskartellamt arbeitet. Davon profitieren nicht nur die Mineralölgesellschaften mit Milliardengewinnen, sondern auch die jeweilige Bundesregierung mit satten Steuereinnahmen. Es ist nicht mehr nachvollziehbar, welchen Nutzen der Steuerzahler von dieser Bundesbehörde mit über 400 Mitarbeitern hat. Unsere jetzige Bundesregierung fordert von ihren Bürgern Sparmaßnahmen in vielen Lebensbereichen. Ein adäquater Beitrag der Politik wäre, solch eine ineffiziente Behörde abzuschaffen.

Hans-Jürgen Hess, per Mail

Wenn bekannt ist, welche Tankstellen dagegen verstoßen, müssten drastische Strafen erfolgen. Ich frage mich, warum funktioniert diese Regelung in Österreich seit Jahren?

Sylvia Otte, per Mail

Das klappt ja super bei den Tankstellen. Überwachung der Spritpreise digital. 100.000 Verstöße hören sich viel an, die meisten in den 10 Minuten vor oder nach 12 Uhr. Aber bis jetzt ist nur ein Bußgeld in Höhe von 55 Euro eingegangen. Hilfe Deutschland. Das ist eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme auf höchst staatlicher Ebene. Sofort die Kontrolle einstellen und bitte die Mitarbeiter für andere Aufgaben einsetzen. Gleichzeitig wird überall Bürokratieabbau gefordert. Der Superwitz.

Michael Kemnitz, per Mail

Die Regelung beendete zumindest das unsägliche Auf und Ab der Spritpreise. Das hat die Regelung geschafft und mehr sollte sie auch nicht. Damit ist den Verbrauchern schon geholfen. Flankierend könnte man z. B. zusätzlich einen Preisdeckel einführen – wenn der politische Wille vorhanden wäre. Auch die Pendlerpauschale ließe sich erhöhen, und viele andere Maßnahmen wären ebenso möglich.

Thomas Schiffmann, per Mail

Zum Artikel „Falsch geparkte E-Scooter: Tausende Verstöße registriert“ vom 19. August 2026

Wie kann es sein, dass bei den Leihscootern die Verursacher der Falschabstellung nicht innerhalb der Verjährungsfrist ermittelt werden können? Sind die Verleihfirmen nicht verpflichtet, bei Verstößen die Daten der letzten Nutzer mitzuteilen? Warum wird die Verjährungsfrist dann nicht einfach verlängert? Oder das Bußgeld geht an die Unternehmen, die es sich dann vom Nutzer wiederholen können. Es kann doch nicht so schwer sein.

Robin Krusche, per Mail

Zum Artikel „Niedrigwasser legt Schleusen still“ vom 19. August 2026

Das Niedrigwasser der Spree zeigt, wie verletzlich Deutschland bei längeren Trockenperioden geworden ist. Wenn Schleusen geschlossen werden müssen und selbst Mindestabflüsse nicht mehr erreicht werden, geht es längst nicht nur um Natur- und Umweltschutz. Es geht um Infrastruktur, Versorgungssicherheit und wirtschaftliche Resilienz. Deutschland braucht deshalb langfristig einen überregionalen Wasserverbund – vergleichbar mit anderen kritischen Infrastrukturnetzen. Regionen mit zeitweisen Überschüssen müssten Wasser speichern und bei Bedarf in besonders belastete Gebiete weiterleiten können. Dabei sollte klar zwischen hochwertigem Trinkwasser und Brauchwasser für Industrie, Landwirtschaft oder kommunale Zwecke unterschieden werden. Nicht jede Verwendung benötigt aufwendig aufbereitetes Trinkwasser.

Timo Ertel, per Mail

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