Zum Artikel „Berlins Beamte kämpfen um Milliarden-Gehaltsnachzahlung – ‚sind stinksauer‘“ vom 13. August

Wenn das Bundesverfassungsgericht einen klaren Rechtsbruch festgestellt hat, gibt es keinen Grund, die Umsetzung wie eine heiße Kartoffel hin und her zu schieben. Es muss umgesetzt werden. Basta. Lippenbekenntnisse und Verweise auf Fehler vor ihrer Regierungszeit, wie die CDU sie abgibt, helfen nicht weiter. Die Aufarbeitung der Fördergeldaffäre wird wahrscheinlich auch eine andere Landesregierung nach der Wahl vornehmen müssen. Auch so eine heiße Kartoffel.

Dietmar Astfalk, per E-Mail

Offensichtlich hat das Bundesverfassungsgericht hier einen anderen Bewertungsmaßstab angelegt als bei der Beurteilung des Mietendeckels, zum Schaden des Normalbürgers. Es urteilt auch für seine Richter hier beim Berliner Verfassungsgericht. Wenn der Haushalt Berlins gesprengt wird, sollte man das Beamtenrecht neu auf den Prüfstand stellen. Klageausschluss wie beim Streikrecht. Darüber hinaus mehr Leistung bei den Beamten verlangen. Feuerwehr und Polizei gerne mit 60 in Ruhestand, obwohl mir bei der Abschleppaktion von Pkw unter der technischen Unterweisung von vier Beamten der Hut hochgeht, während als Beispiel ein Obdachloser auf der anderen Straßenseite lag. Welche hoheitlichen Aufgaben übernehmen die 1,8 Millionen Beamten in der BRD denn? Ich stellte bei den letzten Ereignissen ein großes Manko fest.

Walter Zawada, per E-Mail

Zum Artikel „Russlands ausgeschlossene Oppositionspartei: Die absurden Vorwürfe gegen Jabloko“ vom 11. August

Wenn wir die Opposition in Russland und Belarus tatsächlich irgendwie über NGOs oder Privatpersonen finanzieren, dann verstehe ich nicht, wozu. Das ist reine Verschwendung. Sie geben lediglich unseren Zeitungen Interviews, und viele von ihnen leben hier. Sie haben keinerlei Einfluss in Russland und Belarus.

Patrick Luft, per E-Mail

Zum Artikel „Allein in Berlin: Tausende Verstöße gegen 12-Uhr-Tankregelung“ vom 6. August

In Deutschland jagt ein politisch gemachter Mist den nächsten politisch gemachten Mist, und dieser politisch gemachte Misthaufen wird von Tag zu Tag größer und höher! Einer davon ist diese blödsinnige High-Noon-Tankregel um 12 Uhr an den Tankstellen! Wer solchen Unsinn verzapft, da brauche ich mich nicht zu wundern, dass ich bei uns im Land sogar für die Luft, mit der skurrilen CO₂-Abgabe, Geld berappen muss. Früher gab es mal die berühmte Berliner Luft in Dosen zu kaufen – das war nur ein witziger Scherzartikel, liebe Bundesregierung!

Riggi Schwarz, per E-Mail

Zum Artikel „Niedrigwasser in der Donau: Rumänien schaltet AKW Cernavoda ab“ vom 13. August

Ich erinnere mich noch ganz genau an jene heißen Sommer in den 70er- und 80er-Jahren, wo keine Schifffahrt mehr auf den Flüssen in Deutschland möglich war. Aber was zum Teufel haben wir denn damals gemacht? Richtig, abwarten und Tee trinken, und vielleicht auch noch beten, dass sich die himmlischen Schleusentore wieder öffnen und das Wasser wieder auf die Erde fließen kann. Und was macht man aktuell heute in dieser Situation im August 2026? Man malt lieber den Teufel an die Wand und schürt nur noch Angst und Panik!

Klaus P. Jaworek, per E-Mail

Zum Artikel „SPD will Klimaanpassungen: Es passiert erst was, wenn es wirklich schon brennt“ vom 16. August

Die Diskussion darüber, ob Klimaschutz und Klimaanpassung extra ins Grundgesetz aufgenommen werden, ist über 30 Jahre alt. Das Grundgesetz in der heutigen Fassung verpflichtet in Artikel 20a den Staat auch in seiner Verantwortung für künftige Generationen zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen der Menschen und der Tiere. Damit werden m. E. der gesamte Umweltschutz und sowohl die Klimaanpassung als auch der Klimaschutz erfasst. Spannender ist die Frage: Wie lässt sich Klimaanpassung in der Praxis umsetzen? Extremwetterereignisse wie Starkregen oder Hitze kann man kaum vorhersagen, aber man muss deren Auswirkungen angehen. (...) Es ist sehr einfach, permanent vom Staat Förderung einzufordern und jetzt einen Aktionsplan Hitze. Das Problem der Klimaanpassung ist über 30 Jahre bekannt. Traurig ist, dass es aus Kostenersparnis beim Neubau von Schulen, Büroräumen und Pflegeeinrichtungen oft ausgeblendet wurde.

Christine Horn, per E-Mail

Zum Artikel „Mit dem Weg zurück in die Vergangenheit lässt sich Geld verdienen“ vom 8. August

Die Kolumne von Thadeusz ist nicht nur herzerfrischend bissig, sondern auch leider wahr. Nur eines möchte ich dazu noch anmerken: Die Beispiele von Hanoi, Havanna und Pjöngjang hinken insofern, als dass zumindest in Pjöngjang durchaus bessere Zustände herrschen als im heutigen Berlin. So ist die persönliche Sicherheit dort garantiert, die staatlichen Schulen sind in Ordnung und die Stadt als solche ist picobello sauber. Aber über solche „Peanuts“ machen sich die noch Regierenden ja keine Gedanken. Wichtiger ist ja eine Nominierung für die Expo oder die Olympiade.

Jochen Sieler, per E-Mail

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