Erneut Wahlplakate beschädigt und in Brand gesetzt
Erneut musste die Polizei am Samstag und in der Nacht zum Sonntag ausrücken, weil Wahlplakate in Berlin beschädigt worden waren. So beobachtete unter anderem ein Zeuge in Schöneberg eine 54-jährige Frau, die ein Wahlplakat an einer Laterne an der Kreuzung Wexstraße/Innsbrucker Straße heruntergerissen hatte. Zum Ort gerufene Polizeikräfte stellten die Personalien der Frau fest.
Im Berliner Ortsteil Lübars bemerkte ein Mann in der Nacht zwei tatverdächtige Personen, die ein Wahlplakat von einer Straßenbeleuchtung entfernten und beschädigten. Nachdem die beiden 20-Jährigen, eine Frau und ein Mann, zunächst flüchten konnten, stellten Einsatzkräfte die beiden kurze Zeit später.
In Charlottenburg-Nord wurden Einsatzkräfte gegen 2.50 Uhr wegen eines brennenden Wahlplakats gerufen. Eine Zeugin hatte am Reichweindamm einen Mann gesehen, der zunächst mehrfach gegen eine Straßenlaterne getreten und anschließend das dort angebrachte Plakat in Brand gesetzt hatte. Durch das Inbrandsetzen wurde eine Seite des Doppelplakats vollständig zerstört. Die Laterne wurde durch die Tritte beschädigt. Als Feuerwehr und Polizei eintrafen, war das Feuer bereits erloschen. Der Täter konnte fliehen.