Zum Artikel „Berliner Stadtbild-Verein übt massive Kritik am Humboldt Forum“ vom 15. August

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Dem Inhalt des Artikels kann man nur zustimmen. Schlimm sind auch die unerträglichen, lauten Proben für Veranstaltungen am Abend im Schlüterhof. Bereits mittags beginnt man damit! Gäste der Museen und der Gastronomie flüchten entnervt. Mit viel Mühe wurde das Berliner Schloss als kulturelles Zentrum wieder aufgebaut. Bewundert von Gästen aus dem In- und Ausland. Die Geschäftsführung zollt dem keinen Respekt und ist den übertragenen Aufgaben wohl nicht gewachsen. Man sollte über einen Austausch nachdenken!

Peter-Michel Fuchs, per E-Mail

Die Verschandelung des Umfelds des Humboldt Forums im Berliner Schloss geht sicher auch auf dessen vom Kanzleramt bestellten Generalintendanten Hartmut Dorgerloh zurück, der schon als Feind der Schlossrekonstruktion eine Fehlbesetzung war. Der Gipfel ist nun der jüngst erfolgte Rauswurf des Fördervereins Berliner Schloss, dessen rund unglaubliche 110 Millionen Euro weltweit eingesammelter Spenden die Rekonstruktion der historischen Schlossfassaden erst möglich machten. Ein Beispiel, dass Arroganz und Dummheit oft nicht weit auseinanderliegen! Hier hätte das Kanzleramt den Vorstand der Stiftung Humboldt Forum längst entlassen oder mindestens zur Ordnung rufen müssen!

Jörg Görn, per E-Mail

Zum Artikel „Wie Schwarze Menschen in Berlin Rassismus im Schwimmbad erleben“ vom 15. August

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Hallo, es gibt ja nicht nur Rassismus, sondern auch Diskriminierung. Dürfen jetzt auch Korpulente einen eigenen Badetag fordern? Oder auch Magersüchtige? Auf jeden Fall die queere Community, die zurzeit stark in der Öffentlichkeit angefeindet wird. Auch für Behinderte sollte so ein Tag eingeführt werden, da die ständig angestarrt werden.

Siegfried Werth, per E-Mail

Wenn sich die Volksbühne „grundsätzlich und insbesondere für die Förderung strukturell benachteiligter Gruppen“ in diesem Land einsetzt, stellt sich die Frage, warum sie sich nicht für die größte strukturell benachteiligte Menschengruppe in diesem Land einsetzt: für die Frauen – gleich welcher Hautfarbe und Religionszugehörigkeit. Gender Pay Gap, strukturelle physische und psychische Gewalt bis hin zu über 300 Femiziden pro Jahr und viele andere strukturelle Benachteiligungen von Frauen hätten eigentlich dazu führen müssen, dass die Mehrheit der Bevölkerung in diesem Land, nämlich die Frauen, im Fokus des Intendanten steht. Aber nein, auf diese Idee kommt Mann nicht.

Michaela Stein-Kramer, per E-Mail

Zum Artikel „Rente mit 63 vor dem Aus: Wer sie noch nutzen kann“ vom 14. August

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Die Diskussion um die „Rente mit 63“ spannt einen zu kurzen Bogen. Schließlich sollte man das Thema auch aus einer volkswirtschaftlichen Perspektive betrachten, da in den nächsten Jahren ohnehin schon Millionen von Arbeitnehmern aus der Babyboomer-Generation in den Ruhestand gehen, was den Fachkräftemangel in vielen Branchen noch einmal massiv verschärfen wird. Zudem bleiben erhebliche Zweifel, ob Klientelgeschenke, von denen in erster Linie besserverdienende und gesunde sowie meistens männliche Menschen profitieren, am Ende wirklich den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Deshalb wäre es hier am besten, die Übergangsfrist möglichst auf ein nötiges Minimum zu begrenzen und lieber die beschämende Altersarmut von Frauen zu bekämpfen, die alleine Kinder großgezogen haben, für die es bislang kaum eine Lobby gibt!

Rasmus Ph. Helt, per E-Mail

Zum Artikel „Was Lehrer über die AfD sagen dürfen – und was nicht“ vom 11. August

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Man möchte heutzutage wahrlich kein Lehramt bekleiden. Die sogenannte Brandmauer der CDU ist Schülern genauso schwierig zu vermitteln wie die zunehmende Spaltung der Gesellschaft überhaupt. Demokratie als unabdingbare Basis unserer Gesellschaft scheint in öffentlichen Diskussionen kaum noch eine Rolle zu spielen. Leider geht der Beitrag von F. Grund darauf nicht näher ein. Neutralität im Klassenzimmer dürfte nur noch ein frommer Wunsch bleiben. Welcher Lehrer macht sich denn freiwillig unglaubwürdig?

Dirk Jungnickel, per E-Mail

Zum Artikel „Neue deutsche App Wedium will Social-Media-Giganten angreifen“ vom 30. Juli

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Es ist wohl ein kleiner Hoffnungsschimmer, der da am Techhimmel erstrahlt. Wenn auch sehr, sehr spät. Eine neue App namens Wedium soll TikTok und andere sogenannte Social-Media-Apps ersetzen. Das wäre zwar mit Sicherheit nicht die Lösung gegen die Smartphone-Abhängigkeit vieler meist jugendlicher User, würde zumindest aber das Problem etwas minimieren, dass Daten und somit auch Bewegungsprofile auf ausländischen – in diesem Fall chinesischen – Servern landen. Was auch immer dort mit ihnen passieren mag. Es ist allerdings zu befürchten, dass darüber hinaus von fürsorgepflichtigen Elternteilen weiterhin verdrängt wird, dass Smartphones und Tablets aus vielen anderen Gründen nichts in Kinderhänden zu suchen haben. Immerhin ist es aber ein Schritt in die richtige Richtung der digitalen Unabhängigkeit von Staaten, die nicht gerade die allerbesten Ziele im Sinne ihrer Nutzer verfolgen.

Ullrich Herzau, per E-Mail

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