Zum Artikel: „20 Patienten nach Sonnenfinsternis in den Notaufnahmen von Vivantes und Charité“ vom 13. August

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Ich hoffe nur, dass für so viel Unvernunft und Dummheit die Betroffenen die Behandlungskosten selbst zahlen und nicht wieder alle Beitragszahler dafür büßen müssen.

Thomas K., per E-Mail

Zum Artikel: „Teures Tanken: Immer mehr Deutsche setzen aufs E-Auto“ vom 12. August

Es verwundert natürlich nicht, wenn aufgrund der anhaltend hohen Spritpreise diejenigen aufs E-Auto umsteigen, die die Voraussetzungen dafür haben, also nicht in Mietshäusern leben. Der Klimaschutz steht hierbei allerdings selten im Vordergrund. Auf die deutschen Automobilkonzerne, die den Trend lange nicht wahrhaben wollten und die jetzt ums Überleben kämpfen, muss hier nicht weiter eingegangen werden. Aber ein wichtiger Aspekt findet in den Medien kaum Erwähnung, dabei ist dieser für die meisten Deutschen zukünftig durchaus relevant. Wenn immer weniger Verbrenner auf den Straßen fahren, entgehen dem Fiskus jährlich beträchtliche Summen an Mineralölsteuer sowie Mehrwertsteuer. Einnahmen, die dem Staat dann nicht mehr für Investitionen, Soziales usw. zur Verfügung stehen. Notgedrungen wird er sich dann andere Quellen eröffnen müssen, z. B. höhere Steuern auf den Strompreis.

P. Rost, per E-Mail

Zur Berichterstattung über die Wahlwerbung auf den Straßen

Was für ein Irrsinn. Da wird ein Vermögen unsinnig verpulvert und für wirklich dringliche Dinge fehlt das Geld. Außerdem widerspricht es der generellen Regel im Straßenverkehr. Jeder Verkehrsteilnehmer soll sich nicht ablenken lassen, sondern sich auf den Verkehr konzentrieren. Egal ob Autofahrer, Fahrrad- oder Rollerfahrer, ganz besonders Bus- und Straßenbahnfahrer, Lkw-Lenker usw. dürfen sich von den Plakaten nicht ablenken lassen. Wozu also? Auch die Fahrgäste im ÖPNV haben im Vorbeifahren in den Sekunden kaum die Zeit, den Sinn der Werbung zu erfassen. Leider wird sich nichts ändern, zahlt ja alles der unverständige und nur kritische Bürger.

Lothar Otterstätter, per E-Mail

Zum Artikel: „Grüne fordern Berliner Hitzegipfel“ vom 14. August

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Da können die Grünen fordern, was sie lustig sind, was soll denn kurzfristig passieren? Für die geforderten eine Million Bäume fehlt doch alles: Geld, Manpower, Platz und Pflege. Einzig, dass öffentliche Gebäude, die eine Kühlung haben, großzügig geöffnet sind, wäre ein Tropfen auf die Hitze. Dass Schwimmbäder abends länger aufhaben sollten, ist auch gut. Aber haben die Bäderbetriebe das Personal dafür? Warum sollen Katastrophenschutz und ein verbindlicher Hitzeschutzplan an dem, was nicht mehr zu ändern ist, etwas ändern? Die Forderung nach dem Ausstieg aus fossilen Energien soll beschleunigt werden. Kann mir jemand erklären, wie das funktionieren soll, wenn jetzt schon unsere Infrastruktur für die Elektrik an der Grenze ist? Schauen wir uns doch die restliche Welt einmal an: die Kriege, die schwarzen Wolken von brennendem Öl, die verheerenden Waldbrände, wo zigtausende Hektar Wald zu Grunde gehen. Der Regenwald, der immer mehr abgeholzt und verbrannt wird, die unnützen Privatflüge der ach so Reichen. Die nächste Fußball-WM findet auf drei Kontinenten statt. Da wird wieder munter hin- und hergeflogen. Die Aufzählung könnte endlos weitergeführt werden. Und da soll unser Land beispielgebend voranschreiten, wo wir uns das überhaupt nicht mehr leisten können? Der Rest der Welt lacht sich doch schon über uns tot und sagt sich: Lasst die mal machen.

Joachim Jeserig, per E-Mail

Zum Artikel: „Rente mit 63: Mehrheit der Deutschen lehnt Abschaffung ab“ vom 9. August

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Laut der zitierten Umfrage sind 74 % der Befragten gegen die Abschaffung der „Rente mit 63“. Warum? Weil sie sich selbst oder ihre „Liebsten“ davon betroffen wähnen und/oder weil es ihnen egal ist, wer das bezahlt. Dass das System nicht funktioniert, wenn die Dauer des Rentenbezugs durch die steigende Lebenserwartung immer länger und damit teurer wird, ist augenscheinlich nicht vermittelbar. Und obwohl die Mehrheit nur aus ihrer persönlichen Situation heraus für den eigenen Vorteil argumentiert, fühlt sie sich im Recht, wenn sie den Politikern ein ebensolches Verhalten vorwirft. Ob solche Leute auch dem französischen Philosophen Joseph de Maistre zustimmen, der da gesagt hat: „Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient“?

Jörg Möller, per E-Mail

Zum Artikel: „Grundschule am Märchenviertel in Köpenick geht nach den Ferien in Betrieb“ vom 21. Juli

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Diese Schule wird nun eröffnet. Als Bürger und Großvater bin ich empört, dass die zuständigen Senatsdienststellen noch immer nicht veranlasst haben, eine Absperrung zu Tramgleisen und eine Gehwegvorstreckung zu bauen. Aus Gesprächen mit Tramfahrern wurde mir klar, wie belastet sie sich fühlen, auch wenn sie bei eingehaltenem Tempo die Sicherheit vor der Schule nicht immer gewährleisten können.

P. Wolf, per E-Mail

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